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Enerige & Management > Stromnetz - Gemeindewerke Lichtenau geben Netzbetrieb auf
Quelle: Fotolia / Silviu G Halmaghi
STROMNETZ:
Gemeindewerke Lichtenau geben Netzbetrieb auf
Die N-Ergie übernimmt zum 1. Januar 2026 das Stromnetz in der bayerischen Gemeinde Lichtenau. Stromvertrieb und die Wasserversorgung bleiben bei den Gemeindewerken.
 
Die Gemeindewerke Lichtenau stellen den Stromnetzbetrieb Ende 2025 ein, kümmern sich aber weiterhin um den Stromvertrieb und die Wasserversorgung. Das Stromnetz übernimmt die N-Ergie Netz zum 1. Januar 2026, heißt es in einer Mitteilung des Regionalversorgers aus Nürnberg.

Das Netz der mittelfränkischen Gemeindewerke umfasst insgesamt rund 45 Kilometer Nieder- und Mittelspannungsnetz, eine Schaltanlage sowie 20 Ortsnetzstationen. N-Ergie Netz garantiere mit einem 24-Stunden-Entstörungsdienst eine sichere Versorgung.

Markus Nehmer, Bürgermeister der Gemeinde Lichtenau, spricht von einer tragfähigen Lösung für die Zukunft: „Die Entscheidung, wie es nach dem Wegfall des jahrzehntelangen, treuen Elektro-Dienstleisters unserer Gemeindewerke langfristig weitergehen soll, war schwierig.“ Nach zahlreichen Gesprächen konnte der Gemeinderat schließlich die Stromversorgung in die Hände des vorgelagerten Netzbetreibers geben.

„Mit der N-Ergie Netz GmbH arbeiten wir schon seit vielen Jahren in unseren Ortsteilen vertrauensvoll und kooperativ zusammen“, bekräftigte Nehmer. Maik Render, Vorstandssprecher der N-Ergie ergänzte: „Unser Anspruch reicht über die vertragliche Verpflichtung des zuverlässigen Netzbetriebs hinaus: Wir sind Partner der Kommunen für die Region und für die Menschen, die hier leben.“

Das Stromnetz der N-Energie umfasst Hoch-, Mittel- und Niederspannungsleitungen und ist fast 29.000 Kilometer lang. Es erstreckt sich vom Würzburger Umland im Norden bis Eichstätt im Süden, sowie von Weikersheim im Westen bis nach Sulzbach-Rosenberg im Osten.
 
Übergabe des Stromnetzes Lichtenau (v.li.): Volker Laudien (Leiter kommunale Kunden) und Maik Render (Vorstandssprecher, beide N-Ergie), Bürgermeister Markus Nehmer, Stefan Fischer (Leiter der Gemeindewerke) und Elektromeister Gerhard Peter
Quelle: N-Ergie / Heiko Linder
 

Susanne Harmsen
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