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Quelle: Fotolia / ptoscano
WINDKRAFT OFFSHORE:
1,28 Milliarden für Windanker
Der spanische Windparkbetreiber Iberdrola und sein japanischer Partner Kansai besiegeln ihr gemeinsames Investment in den Ostsee-Windpark.
 
Angekündigt hatten Iberdrola und der japanische Energieversorger Kansai Denryoku ihr gemeinsames Investment in den Ostsee-Windpark Windanker bereits im Dezember 2024 (wir berichteten). Nun sind alle behördlichen Genehmigungen erteilt, wie aus einer Mitteilung von Iberdrola hervorgeht.

Iberdrola hält die Mehrheit von 51 Prozent am 315-MW-Windparkprojekt Windanker und verantwortet künftig Betrieb, Wartung und Management der Anlage. Kansai ist mit 49 Prozent am Projekt beteiligt. Die Partnerschaft umfasst auch eine Beteiligung an der britischen Stromnetzgesellschaft Electricity North West (ENW). Iberdrola hält hier seit Oktober 2024 einen Anteil von 88 Prozent. Die restlichen 12 Prozent hält ein Konsortium unter Führung von Kansai.

Ignacio Galan, Vorstandsvorsitzender von Iberdrola, und Toru Kuwahara, Executive Vice President von Kansai, hatten im Februar 2025 die Ausweitung ihrer strategischen Allianz angekündigt. Die Zusammenarbeit konzentriere sich auf Projekte im Bereich Stromnetze und erneuerbare Energien in verschiedenen Ländern.

In den Windpark Windanker wollen Iberdrola und Kansai gemeinsam 1,28 Milliarden Euro investieren. Er soll mit 21 Windturbinen mit einer Leistung von je 15 MW ausgestattet sein und im letzten Quartal 2026 in Betrieb gehen. Für den erzeugten Strom bestehen bereits Direktstromlieferverträge (Power Purchase Agreements, PPA) mit Industrie- und Gewerbekunden.
 

Katia Meyer-Tien
Redakteurin
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