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KLIMASCHUTZ:
Wirtschaft gründet Carbon-Management-Initiative
Führende Unternehmen der Gas- und Wasserstoffwirtschaft haben die Deutsche Carbon Management Initiative gegründet. Sie soll Carbon Capture, Utilization and Storage (CCU/CCS) fördern.
Am 17. März startete die Deutsche Carbon Management Initiative. Das Bündnis von Unternehmen der Gas- und Wasserstoffwirtschaft
will damit die Abscheidung, Nutzung und Speicherung von CO2 (CCU/CCS) vorantreiben. Die Initiative fordert politische Rahmenbedingungen
für eine effiziente CO2-Infrastruktur sowie emissionsarme Industrieprozesse und Wasserstoffproduktion.
Timm Kehler, Vorstand des Verbandes Die Gas- und Wasserstoffwirtschaft, nennt Carbon Management einen zentralen Baustein zur Dekarbonisierung der Industrie. „Schwer vermeidbare Emissionen müssen reduziert werden, um Klimaziele und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern“, sagte er.
Zu den Gründungsmitgliedern gehören Sefe, OGE, Gasunie, Uniper und Höegh Evi. Sie bringen Erfahrungen in Infrastruktur, Handel und Speicherung ein. Die Initiative will eine CO2-Wertschöpfungskette in Deutschland etablieren – von der Abscheidung über den Transport bis zur geologischen Speicherung oder Nutzung. Dabei sollen auch die öffentliche Akzeptanz für CCU/CCS gestärkt und regulatorische Hürden abgebaut werden.
Deutschen Rahmen definieren
Länder wie Norwegen, Dänemark und die Niederlande setzten bereits Carbon-Management-Programme um, so die Initiative. In Deutschland fehle dafür noch ein einheitlicher rechtlicher Rahmen. Die Initiative plant daher eine Plattform für den Austausch mit Politik, Wissenschaft und Umweltverbänden.
„CO2-Abscheidung, Speicherung und Nutzung sind notwendig, um Klimaziele zu erreichen und die energieintensive Industrie zu erhalten“, betonte Kehler. Die Initiative wolle die politischen Prozesse aktiv begleiten. Trägerorganisation ist Die Gas- und Wasserstoffwirtschaft, die operative Umsetzung übernimmt die GW Wirtschafts GmbH. Geplant sind eine Informationsplattform und Best-Practice-Beispiele.
Die Webseite der Deutschen Carbon Management Initiative ist bereits online.
Timm Kehler, Vorstand des Verbandes Die Gas- und Wasserstoffwirtschaft, nennt Carbon Management einen zentralen Baustein zur Dekarbonisierung der Industrie. „Schwer vermeidbare Emissionen müssen reduziert werden, um Klimaziele und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern“, sagte er.
Zu den Gründungsmitgliedern gehören Sefe, OGE, Gasunie, Uniper und Höegh Evi. Sie bringen Erfahrungen in Infrastruktur, Handel und Speicherung ein. Die Initiative will eine CO2-Wertschöpfungskette in Deutschland etablieren – von der Abscheidung über den Transport bis zur geologischen Speicherung oder Nutzung. Dabei sollen auch die öffentliche Akzeptanz für CCU/CCS gestärkt und regulatorische Hürden abgebaut werden.
Deutschen Rahmen definieren
Länder wie Norwegen, Dänemark und die Niederlande setzten bereits Carbon-Management-Programme um, so die Initiative. In Deutschland fehle dafür noch ein einheitlicher rechtlicher Rahmen. Die Initiative plant daher eine Plattform für den Austausch mit Politik, Wissenschaft und Umweltverbänden.
„CO2-Abscheidung, Speicherung und Nutzung sind notwendig, um Klimaziele zu erreichen und die energieintensive Industrie zu erhalten“, betonte Kehler. Die Initiative wolle die politischen Prozesse aktiv begleiten. Trägerorganisation ist Die Gas- und Wasserstoffwirtschaft, die operative Umsetzung übernimmt die GW Wirtschafts GmbH. Geplant sind eine Informationsplattform und Best-Practice-Beispiele.
Die Webseite der Deutschen Carbon Management Initiative ist bereits online.

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Montag, 17.03.2025, 17:18 Uhr
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