• Gaspreise steuern auf größten Wochengewinn zu
  • Stadtwerke Essen und Iqony vertiefen Kooperation bei Wärmewende
  • Staatskanzlei: Gemeinsame Ost-Position zu Windkraft-Vorgaben
  • Kritis-Dachgesetz geht in Umsetzung
  • Deutlich mehr Stromerzeugung aus Gas
  • EVO erzielt Gewinn auf Vorjahresniveau und startet Großprojekt
  • Stadtwerke-Chef in Mainz verlängert
  • Reservierungen für Wasserstoffnetz beginnen
  • Geförderte Direktvermarktung legt zu
  • Gericht: Vorerst weiter Ölförderung auf Mittelplate
Enerige & Management > Stromnetz - Umstrukturierung bei Rheinenergie
Quelle: E&M / Katia Meyer-Tien
STROMNETZ:
Umstrukturierung bei Rheinenergie
Eine für alles: Aus der Rheinischen Netzgesellschaft wird die Rheinnetz GmbH, in der künftig alle Belange der Strom- und Gasnetze der Rheinenergie bearbeitet werden sollen.
 
Netzbetrieb, Netzausbau und Netzabrechnung unter einem Dach: Das ist das Ziel der Umstrukturierung beim Kölner Energieversorger Rheinenergie. Das Unternehmen will sich damit für die Anforderungen des Energieinfrastrukturausbaus neu aufstellen.

Mehr als 1.000 Mitarbeitende aus dem technischen Netzservice und aus der Netzabrechnung der Rheinenergie sollen dafür in die neue „RheinNetz GmbH“ wechseln. Die neue GmbH geht aus der bisherigen Netztochter der Rheinenergie, der „Rheinischen Netzgesellschaft mbH“, hervor.

Durch den Umbau will das Unternehmen nach eigenen Angaben regulatorischen Anforderungen besser gerecht werden sowie Effizienz und Kundennähe verbessern. „Unsere neue Organisation erlaubt es, Projekte ganzheitlich und fachbereichsübergreifend zu bearbeiten – ein entscheidender Vorteil, um den Netzausbau zu beschleunigen“, erläutert Susanne Fabry, Vorstand Netze der Rheinenergie und Vorsitzende des Aufsichtsrats der Rheinnetz, den Schritt. Geplant sei die Einführung von „Ende-zu-Ende“-Prozessen und „agilen Arbeitsmethoden, um Transparenz und Effizienz zu steigern“.

Der Energieversorger hat bis 2035 ein Investitionsvolumen von knapp 3,8 Milliarden Euro für die Energie- und Wärmewende geplant. Nahezu die Hälfte davon ist für den Netzausbau vorgesehen.
 

Katia Meyer-Tien
Redakteurin
+49 (0) 8152 9311 21
eMail
facebook
© 2026 Energie & Management GmbH
Mittwoch, 08.01.2025, 14:16 Uhr

Mehr zum Thema