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Quelle: Pixabay / Bruno Germany
BILANZ:
Stadtwerke Landsberg verzeichnen Millionenverlust
Das Ziel war eine schwarze Null, stattdessen vermelden die Landsberger eine dickes Minus von 1,23 Millionen Euro: Baukosten und Energiekrise vermiesen die Bilanz für 2021.
Immerhin die Vertriebszahlen sind Anlass zur Freude: 639 Strom- und Gaskunden habe man im Jahr 2021 gewinnen können, die Vertriebsziele
damit "übererfüllt" und seine Position als Energieversoger in der Stadt Landsberg und in der Region verstärkt, heißt es in
einer Mitteilung der Stadtwerke Landsberg (Oberbayern). Das war es allerdings auch schon mit den positiven Nachrichten. "Unterm
Strich schließt das Unternehmen rund 1,35 Millionen Euro unter Plan ab. Ziel war eine schwarze Null", so Jörg Gründinger, kaufmännischer Vorstand der Stadtwerke.
Grund für die negative Bilanz seien die Lockdowns während der Coronapandemie, stark gestiegene Baukosten und die Energiepreiskrise gewesen: "2021 war ein Ausnahmejahr mit vielen komplexen Herausforderungen. Wir hatten hohe Investitionen, die für unsere Positionierung und die künftige Entwicklung Landsbergs enorm wichtig sind“, sagt Gerald Nübel, der technische Vorstand des Unternehmens.
Große Verluste verzeichnete das Unternehmen im Stromnetz, weil die Durchleitungsmengen coronabedingt wesentlich geringer ausgefallen seien als angenommen. Auch der Bereich Parken und der Betrieb des Inselbades schlugen pandemiebedingt negativ zu Buche.
Grundsätzlich sehen die beiden Vorstände die Stadtwerke aber gut aufgestellt. Im Jahr 2022 habe man 2.617 neue Strom- und Gaskunden gewinnen können. "Das zeigt, welches Vertrauen wir bei den Menschen in Landsberg genießen und wie attraktiv unsere Angebote sind", so Gründinger.
Für die Zukunft planen die Stadtwerke den Fokus auf die Wärme- und Energiewende zu legen und Großprojekte wie die Sanierung des Inselbades und den Ausbau nachhaltiger Projekte anzugehen.
Grund für die negative Bilanz seien die Lockdowns während der Coronapandemie, stark gestiegene Baukosten und die Energiepreiskrise gewesen: "2021 war ein Ausnahmejahr mit vielen komplexen Herausforderungen. Wir hatten hohe Investitionen, die für unsere Positionierung und die künftige Entwicklung Landsbergs enorm wichtig sind“, sagt Gerald Nübel, der technische Vorstand des Unternehmens.
Große Verluste verzeichnete das Unternehmen im Stromnetz, weil die Durchleitungsmengen coronabedingt wesentlich geringer ausgefallen seien als angenommen. Auch der Bereich Parken und der Betrieb des Inselbades schlugen pandemiebedingt negativ zu Buche.
Grundsätzlich sehen die beiden Vorstände die Stadtwerke aber gut aufgestellt. Im Jahr 2022 habe man 2.617 neue Strom- und Gaskunden gewinnen können. "Das zeigt, welches Vertrauen wir bei den Menschen in Landsberg genießen und wie attraktiv unsere Angebote sind", so Gründinger.
Für die Zukunft planen die Stadtwerke den Fokus auf die Wärme- und Energiewende zu legen und Großprojekte wie die Sanierung des Inselbades und den Ausbau nachhaltiger Projekte anzugehen.
2021 | 2020 | |
Jahresergebnis | - 1,35 | - 0,35 |
Ebitda | 3,21 | 4,17 |
Umsatz (abzüglich Energiesteuer) | 41,73 | 39,77 |
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Mittwoch, 04.01.2023, 10:11 Uhr
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