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Enerige & Management > Wasserstoff - Regulierung geht an die Bundesnetzagentur
Quelle: Shutterstock/Tomasz Makowski
WASSERSTOFF:
Regulierung geht an die Bundesnetzagentur
Die Bundesnetzagentur übernimmt mit dem am 27. Juli in Kraft getretenen Energiewirtschaftsgesetz neue Aufgaben im Bereich der Regulierung von Wasserstoffinfrastrukturen.
 
Das novellierte Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) ist am 27. Juli in Kraft getreten. Damit bekommt die Bundesnetzagentur in Bonn zugleich neue Aufgaben im Bereich der Regulierung von Wasserstoffinfrastrukturen. „Durch die neuen Regelungen werden die notwendigen Rahmenbedingungen für einen zügigen Markthochlauf für Wasserstoff geschaffen“, sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Die Betreiber von Wasserstoffnetzen hätten ab sofort die Möglichkeit, sich durch Abgabe einer sogenannten Opt-In-Erklärung regulieren zu lassen. Betreiber von Wasserstoffspeicheranlagen könnten ebenfalls erklären, dass der Zugang zu ihren Anlagen entsprechend den Regelungen des Energiewirtschaftsgesetzes erfolgen soll.

Jährlicher Kostenabgleich

Ein jährlicher Plan-Ist-Kostenabgleich durch die Bundesnetzagentur solle eine stabile und zukunftssichere Finanzierung der regulierten Wasserstoffinfrastruktur sicherstellen. Die Bedingungen und Methoden zur Ermittlung der Kosten und Entgelte bleiben einer Verordnung durch die Bundesregierung vorbehalten, kündigte die Behörde an.

Die Neuregelung sieht zudem eine Ad-hoc-Bedarfsprüfung der einzelnen Infrastrukturvorhaben durch die Bundesnetzagentur vor, die eine rasche, transparente und verbindliche Bestätigung der geplanten Projekte ermögliche. Dies trage der erwarteten Dynamik des Infrastrukturaufbaus und des Wasserstoffmarkthochlaufs Rechnung.

Weitere Informationen zur „Opt-In-Erklärung“ und der Ad-hoc-Bedarfsprüfung  stehen auf der Website der Bundesnetzagentur bereit.
 

Susanne Harmsen
Redakteurin
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Dienstag, 27.07.2021, 11:13 Uhr

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