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Enerige & Management > Windkraft Offshore - Norges Bank ist bei RWE-Windprojekten eingestiegen
Quelle: E&M / Georg Eble
WINDKRAFT OFFSHORE:
Norges Bank ist bei RWE-Windprojekten eingestiegen
Mit jeweils 49 Prozent beteiligt sich die norwegische Zentralbank an zwei Offshore-Windparks vor der deutschen und der dänischen Küste.
 
Der Essener Energiekonzern RWE und die norwegische Norges Bank Investment Management (NBIM) haben ihre im März angekündigte Transaktion über den Anteilsverkauf zweier Offhore-Windprojekte (wir berichteten) abgeschlossen. Die norwegische Zentralbank hält damit nun jeweils 49 Prozent am „Nordseecluster“ und am Windpark „Thor“. 

RWE behält mit 51 Prozent die Anteilsmehrheit und bleibt verantwortlich für den Bau und später den Betrieb der Offshore-Windparks. Der vereinbarte Kaufpreis beträgt rund 1,4 Milliarden Euro, wie der börsennotierte Energiekonzern mitteilte.

Das Nordseecluster wird in zwei Phasen rund 50 Kilometer nördlich der Insel Juist errichtet: Die erste Phase, Nordseecluster A mit 660 MW, soll 2027 vollständig in Betrieb gehen. Die zweite Phase, Nordseecluster B, soll mit 900 MW 2029 ans Netz gehen. Insgesamt soll der Park dann ausreichend grünen Strom erzeugen, um rechnerisch 1,6 Millionen Haushalte in Deutschland zu versorgen.

Der Windpark „Thor“ entsteht rund 22 Kilometer vor der Westküste Jütlands. Nach seiner vollständigen Inbetriebnahme im Jahr 2027 soll er mit einer Gesamtkapazität von 1.080 MW rechnerisch den Strombedarf von mehr als einer Million dänischer Haushalte decken können. 


 
 

Katia Meyer-Tien
Redakteurin
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