
Bei der Vertragsunterzeichnung für das Großprojekt Rhein-Neckar-Nordbaden (v.li.): CFO Rainer Pflaum und CEO Werner Götz (Transnet BW) CEO Frank Westphal und CFO Andreas Pilot (Omexom Deutschland) Quelle: Transnet BW/Omexom Deutschland/ Benjamin Sto
AUFTRAG:
Neues Freileitungsprojekt stärkt Südwestnetz
Der Übertragungsnetzbetreiber Transnet BW verstärkt ab 2027 das Stromnetz mit einer neuen 380-kV-Leitung in Nordbaden. Den Bauabschnitt Süd 2 mit 28 Kilometern Trasse übernimmt Omexom.
Transnet BW aus Stuttgart startet im Jahr 2027 mit dem Ersatzneubau des 380-kV-Freileitungsprojekts „Rhein-Neckar-Nordbaden
(RNN), P47“. Das Unternehmen will damit die Stromversorgung im Südwesten Deutschlands absichern und die Energiewende voranbringen.
Transnet BW betreibt das Transportnetz für Strom in Baden-Württemberg und gehört zur EnBW AG.
Laut Transnet BW handelt es sich beim RNN-Vorhaben um eines der größten Freileitungsprojekte in der Region. Den Auftrag für die Umsetzung des Bauabschnitts Süd 2 hat das Unternehmen an die Omexom Deutschland vergeben. Omexom ist die Marke für Energieinfrastrukturen des französischen Konzerns Vinci Energies. Das Unternehmen übernimmt Projekte für Netzbetreiber, Stadtwerke, Industrie und die Deutsche Bahn.
Weniger Masten für die Seile
Im Bauabschnitt Süd 2 will Omexom auf einer etwa 28 Kilometer langen Trasse rund 139 bestehende Masten abbauen und anschließend 75 neue Masten errichten. Diese tragen künftig eine insgesamt 98 Kilometer lange Freileitung von Rheinau nach Philippsburg. Während der Bauphase sollen modulare, temporäre Türme eine flexible Bauabwicklung ermöglichen.
Omexom-CEO Frank Westphal erklärte, das Projekt gehöre zu den größten Aufträgen der Firmengeschichte: „Mit dem RNN-Projekt, Abschnitt Süd 2, realisieren wir nicht nur eines der größten Infrastrukturprojekte der Region – es handelt sich zugleich um einen der größten Projektaufträge unseres Unternehmens“. Das Projekt solle den Stromtransport aus regenerativen Quellen effizienter und zukunftssicher machen und so zur Energiewende beitragen, so Westphal.
Auch der CEO von Transnet BW, Werner Götz, sieht im Projekt einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Er sagte: „Um Strom aus Sonnen- und Windkraft ins Netz integrieren zu können, müssen die Leitungen verstärkt werden. Netzverstärkungen wie diese helfen, Überlastungen zu vermeiden und machen unsere Stromversorgung sicherer.“ Laut Götz seien die Eingriffe in Natur und Landschaft beim Ersatzneubau geringer als bei einem kompletten Neubau.
Transnet BW betont, dass Projekte wie RNN auch deshalb wichtig seien, weil das Netz zunehmend Strom aus erneuerbaren Quellen aufnehmen müsse. Diese Einspeisungen erfolgen oft über weite Entfernungen, was leistungsfähige Leitungen erforderlich macht. Das RNN-Vorhaben ist eines von mehreren großen Projekten, mit denen Transnet BW in Baden-Württemberg das Übertragungsnetz für wachsende Anforderungen rüsten will. Die Inbetriebnahme der neuen Leitung ist für die Jahre nach 2027 vorgesehen.
Laut Transnet BW handelt es sich beim RNN-Vorhaben um eines der größten Freileitungsprojekte in der Region. Den Auftrag für die Umsetzung des Bauabschnitts Süd 2 hat das Unternehmen an die Omexom Deutschland vergeben. Omexom ist die Marke für Energieinfrastrukturen des französischen Konzerns Vinci Energies. Das Unternehmen übernimmt Projekte für Netzbetreiber, Stadtwerke, Industrie und die Deutsche Bahn.
Weniger Masten für die Seile
Im Bauabschnitt Süd 2 will Omexom auf einer etwa 28 Kilometer langen Trasse rund 139 bestehende Masten abbauen und anschließend 75 neue Masten errichten. Diese tragen künftig eine insgesamt 98 Kilometer lange Freileitung von Rheinau nach Philippsburg. Während der Bauphase sollen modulare, temporäre Türme eine flexible Bauabwicklung ermöglichen.
Omexom-CEO Frank Westphal erklärte, das Projekt gehöre zu den größten Aufträgen der Firmengeschichte: „Mit dem RNN-Projekt, Abschnitt Süd 2, realisieren wir nicht nur eines der größten Infrastrukturprojekte der Region – es handelt sich zugleich um einen der größten Projektaufträge unseres Unternehmens“. Das Projekt solle den Stromtransport aus regenerativen Quellen effizienter und zukunftssicher machen und so zur Energiewende beitragen, so Westphal.
Auch der CEO von Transnet BW, Werner Götz, sieht im Projekt einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Er sagte: „Um Strom aus Sonnen- und Windkraft ins Netz integrieren zu können, müssen die Leitungen verstärkt werden. Netzverstärkungen wie diese helfen, Überlastungen zu vermeiden und machen unsere Stromversorgung sicherer.“ Laut Götz seien die Eingriffe in Natur und Landschaft beim Ersatzneubau geringer als bei einem kompletten Neubau.
Transnet BW betont, dass Projekte wie RNN auch deshalb wichtig seien, weil das Netz zunehmend Strom aus erneuerbaren Quellen aufnehmen müsse. Diese Einspeisungen erfolgen oft über weite Entfernungen, was leistungsfähige Leitungen erforderlich macht. Das RNN-Vorhaben ist eines von mehreren großen Projekten, mit denen Transnet BW in Baden-Württemberg das Übertragungsnetz für wachsende Anforderungen rüsten will. Die Inbetriebnahme der neuen Leitung ist für die Jahre nach 2027 vorgesehen.

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Mittwoch, 16.07.2025, 11:07 Uhr
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