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Quelle: Fotolia / sasel77
WÄRME:
Kommunen wollen gemeinsam Wärmewende voranbringen
Acht bayerische Kommunen wollen gemeinsam mit dem Landkreis München Konzepte zur Wärmeversorgung entwickeln.
Vorangetrieben hat die Idee zur Gründung einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) im Südosten Münchens die Energieagentur Ebersberg-München.
Sie hatte im Auftrag des Landkreises für alle Landkreiskommunen den digitalen Energienutzungsplan erstellt, auf dem die kommunale
Wärmeplanung aufbauen soll. Nun haben die Kommunen Aying, Brunnthal, Grasbrunn, Hohenbrunn, Höhenkirchen-Siegertsbrunn, Neubiberg,
Putzbrunn und Taufkirchen gemeinsam mit dem Landkreis München die "ARGE Geothermie und Wärmewende" gegründet
"Aufgrund der Dimensionen solcher Planungen ist es gerade für kleinere und mittlere Kommunen sinnvoll, gemeinsam an der Wärmewende zu arbeiten, statt ausschließlich die Situation im eigenen Gemeindegebiet zu betrachten. So lassen sich Potenziale bestmöglich nutzen und der größtmögliche Nutzen erzielen", heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung des Landkreises München und der Energieagentur. Der Fokus der Zusammenarbeit soll auf den Möglichkeiten der Tiefengeothermie liegen, untersuchen wolle man aber auch die Potenziale weiterer Wärmequellen wie etwa oberflächennahe Geothermie, Abwasser, Prozesswärme oder Biomasse.
"Ich begrüße diesen interkommunalen Zusammenschluss sehr", so Landrat Christoph Göbel (CSU), "und freue mich, dass sich dem auch Gemeinden angeschlossen haben, die aufgrund ihrer Größe vom Gesetzgeber gar nicht verpflichtet gewesen wären, eine Wärmeplanung vorzulegen. Auch das ist ein Beweis dafür, wie ernst der Klimaschutz im Landkreis München genommen wird."
Der Landkreis soll im Rahmen seiner "Klima- und Energieinitiative 29++" auch die organisatorische Betreuung der ARGE übernehmen beziehungsweise finanzieren. Darüber hinaus soll er 50 Prozent der Kosten übernehmen, die für die Entwicklung konkreter Projekte entstehen.
"Aufgrund der Dimensionen solcher Planungen ist es gerade für kleinere und mittlere Kommunen sinnvoll, gemeinsam an der Wärmewende zu arbeiten, statt ausschließlich die Situation im eigenen Gemeindegebiet zu betrachten. So lassen sich Potenziale bestmöglich nutzen und der größtmögliche Nutzen erzielen", heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung des Landkreises München und der Energieagentur. Der Fokus der Zusammenarbeit soll auf den Möglichkeiten der Tiefengeothermie liegen, untersuchen wolle man aber auch die Potenziale weiterer Wärmequellen wie etwa oberflächennahe Geothermie, Abwasser, Prozesswärme oder Biomasse.
"Ich begrüße diesen interkommunalen Zusammenschluss sehr", so Landrat Christoph Göbel (CSU), "und freue mich, dass sich dem auch Gemeinden angeschlossen haben, die aufgrund ihrer Größe vom Gesetzgeber gar nicht verpflichtet gewesen wären, eine Wärmeplanung vorzulegen. Auch das ist ein Beweis dafür, wie ernst der Klimaschutz im Landkreis München genommen wird."
Der Landkreis soll im Rahmen seiner "Klima- und Energieinitiative 29++" auch die organisatorische Betreuung der ARGE übernehmen beziehungsweise finanzieren. Darüber hinaus soll er 50 Prozent der Kosten übernehmen, die für die Entwicklung konkreter Projekte entstehen.
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Dienstag, 11.07.2023, 14:12 Uhr
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