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Quelle: Fotolia / Martina Berg
BADEN-WÜRTTEMBERG:
Kartenübersicht zeigt beste Plätze an der Sonne
Die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) zeigt auf ihrer Webseite „Energieatlas“ potenzielle Flächen für Solaranlagen auf Baggerseen oder Deponien.
Besonders der Oberrheingraben hat laut der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) eine hohe Dichte von aktiv betriebenen
Baggerseen und damit eine Vielzahl von potenziellen Flächen für schwimmende Photovoltaik-Anlagen. Zur Veröffentlichung einer
Kartenübersicht auf der Website erklärte LUBW-Präsident Ulrich Maurer, dass diese ebenso wie Deponien zusätzlichen Platz für
Solarpaneele bieten können. Zudem könnte der erzeugte Strom von den Kieswerk-Betreibern direkt genutzt werden, warb Maurer.
Die Karte weist in einem Ampelsystem geeignete und bedingt geeignete Baggerseen aus. Das Potenzial auf 71 Seen liegt zwischen 280 MW und 1.100 MW. „Diese Berechnungen dienen als erste Orientierung für Planer und Kieswerk-Betreiber und können eigene Planungen mit sachverständigen Anbietern nicht ersetzen“, schränkte Maurer ein. Die Höhe des selbst genutzten PV-Stromanteils sei entscheidend für die Rendite des Anlagenbetriebs.
Flächen auf Seen und Deponien erfasst
Da die Anlagen maximal 15 Prozent des Sees bedecken dürfen und mehr als 40 Meter Abstand zum Ufer haben müssen, sei das Potenzial nicht voll auszuschöpfen. Die Vorschriften dienen dem Schutz vor einer möglichen ökologischen Beeinträchtigung der Gewässer. Die Karte zeigt auf Kreisebene Baggerseen, die sich in aktiver Auskiesung ohne begonnene oder vollzogene Renaturierung befinden. Durch Klick auf einen Landkreis öffnet sich die Objektinformation. Durch Zoomen der Karte sind die einzelnen Potenzialflächen auf bestimmten Baggerseen zu erkennen.
Eine zweite Karte zeigt andere nutzbare Sonderflächen, wie ehemalige, nicht anderweitig genutzte Deponien. Auch hier sind neben dem Deponienamen und einer LUBW-ID die Brutto-Flächengröße der einzelnen Teilflächen, die mittlere Flächenneigung sowie das Azimut (der optimale Südausrichtungs-Winkel) aufgeführt. Außerdem gibt es ein Luftbild des Standortes mit Markierung der für PV-Anlagen bewerteten Teilflächen. Eine Skala bewertet die Eignung des Standortes oder der Teilflächen anschaulich.
Die Karte zu den Sonderflächen für PV-Nutzung in Baden-Württemberg steht im Internet bereit.
Die Karte weist in einem Ampelsystem geeignete und bedingt geeignete Baggerseen aus. Das Potenzial auf 71 Seen liegt zwischen 280 MW und 1.100 MW. „Diese Berechnungen dienen als erste Orientierung für Planer und Kieswerk-Betreiber und können eigene Planungen mit sachverständigen Anbietern nicht ersetzen“, schränkte Maurer ein. Die Höhe des selbst genutzten PV-Stromanteils sei entscheidend für die Rendite des Anlagenbetriebs.
Flächen auf Seen und Deponien erfasst
Da die Anlagen maximal 15 Prozent des Sees bedecken dürfen und mehr als 40 Meter Abstand zum Ufer haben müssen, sei das Potenzial nicht voll auszuschöpfen. Die Vorschriften dienen dem Schutz vor einer möglichen ökologischen Beeinträchtigung der Gewässer. Die Karte zeigt auf Kreisebene Baggerseen, die sich in aktiver Auskiesung ohne begonnene oder vollzogene Renaturierung befinden. Durch Klick auf einen Landkreis öffnet sich die Objektinformation. Durch Zoomen der Karte sind die einzelnen Potenzialflächen auf bestimmten Baggerseen zu erkennen.
Eine zweite Karte zeigt andere nutzbare Sonderflächen, wie ehemalige, nicht anderweitig genutzte Deponien. Auch hier sind neben dem Deponienamen und einer LUBW-ID die Brutto-Flächengröße der einzelnen Teilflächen, die mittlere Flächenneigung sowie das Azimut (der optimale Südausrichtungs-Winkel) aufgeführt. Außerdem gibt es ein Luftbild des Standortes mit Markierung der für PV-Anlagen bewerteten Teilflächen. Eine Skala bewertet die Eignung des Standortes oder der Teilflächen anschaulich.
Die Karte zu den Sonderflächen für PV-Nutzung in Baden-Württemberg steht im Internet bereit.
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Donnerstag, 22.12.2022, 16:36 Uhr
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