
Quelle: Fotolia / Ralf Kalytta
WÄRME:
Ifeu-Studie zeigt dringenden Sanierungsbedarf bei Altbauten
Das Ifeu-Institut analysierte den Heizenergiebedarf von Gebäuden. Da unsanierte bis zu zehnmal mehr Heizenergie benötigen, müssten sie für den Klimaschutz gezielt saniert werden.
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat eine stärkere politische Förderung der Energieeffizienz im Gebäudesektor gefordert. Grundlage
ist ein aktuelles Gutachten des Instituts für Energie- und Umweltforschung (Ifeu), das im Auftrag der DUH und mit Unterstützung
der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) erstellt wurde. Demnach verursachen unsanierte Gebäude der schlechtesten
Effizienzklassen einen bis zu zehnfach höheren Energieverbrauch als moderne Bauten, werden politisch jedoch weitgehend ignoriert.
Die stellvertretende Bereichsleiterin Energie und Klimaschutz der DUH, Paula Brandmeyer betonte, dass eine umfassende Sanierung der sogenannten „Worst-Performing Buildings“ notwendig sei: „Nur wenn Gebäude effizienter werden, bleiben Heizkosten bezahlbar und die Klimaziele erreichbar“. Die DUH kritisiert, dass das Thema in den aktuellen politischen Verhandlungen nicht ausreichend berücksichtigt werde. Besonders Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen seien von hohen Energiekosten betroffen. „Energieeffizienz ist die Grundlage einer sozial gerechten Wärmewende“, sagte sie.
Ohne Sanierung reicht die erneuerbare Energie nicht
Das Ifeu-Gutachten hebt hervor, dass energetische Modernisierungen langfristig Energiekosten senken, die Lebensqualität verbessern und Strom- sowie Wärmenetze entlasten. Der Mitautor der Studie, Peter Mellwig sagte: „Wir müssen uns um den Altbau kümmern!“ Nur mit einer Sanierungsoffensive könne der Energiebedarf so reduziert werden, dass er aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden kann. Dafür müsse die Förderung so verändert werden, dass Vermieter ein Interesse an Wärmesanierungen haben, obwohl die Mieter dadurch geringere Betriebskosten haben.
Die DUH fordert konkrete Maßnahmen zur Sanierungsförderung, darunter eine Reform der Förderlandschaft, die Anpassung rechtlicher Vorgaben und verbindliche politische Zielsetzungen. Das Gutachten verdeutlicht die zentrale Rolle der Energieeffizienz für eine sozial gerechte Wärmewende. Ohne eine konsequente Sanierung der ineffizientesten Gebäude drohe eine langfristige Belastung für Haushalte und das Energiesystem.
Das Gutachten des Ifeu präsentiert zielgerichtete Maßnahmen zur Steigerung der Sanierungsrate und effektiven Modernisierung der Worst-Performing Buildings.
Dazu gehört die Anpassung des Ordnungsrechts sowie klare politische
Ziele. Brandmeyer kritisierte, dass europäische Nachbarländer längst die Effizienzvorgaben verschärften, nur Deutschland nicht. „Wir brauchen einen klaren Kurswechsel in der Gebäudepolitik“, forderte sie.

Das Gutachten des Ifeu zur Gebäudesanierung steht auf der Internetseite des DUH als PDF zum Download bereit.
Die stellvertretende Bereichsleiterin Energie und Klimaschutz der DUH, Paula Brandmeyer betonte, dass eine umfassende Sanierung der sogenannten „Worst-Performing Buildings“ notwendig sei: „Nur wenn Gebäude effizienter werden, bleiben Heizkosten bezahlbar und die Klimaziele erreichbar“. Die DUH kritisiert, dass das Thema in den aktuellen politischen Verhandlungen nicht ausreichend berücksichtigt werde. Besonders Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen seien von hohen Energiekosten betroffen. „Energieeffizienz ist die Grundlage einer sozial gerechten Wärmewende“, sagte sie.
Ohne Sanierung reicht die erneuerbare Energie nicht
Das Ifeu-Gutachten hebt hervor, dass energetische Modernisierungen langfristig Energiekosten senken, die Lebensqualität verbessern und Strom- sowie Wärmenetze entlasten. Der Mitautor der Studie, Peter Mellwig sagte: „Wir müssen uns um den Altbau kümmern!“ Nur mit einer Sanierungsoffensive könne der Energiebedarf so reduziert werden, dass er aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden kann. Dafür müsse die Förderung so verändert werden, dass Vermieter ein Interesse an Wärmesanierungen haben, obwohl die Mieter dadurch geringere Betriebskosten haben.
Die DUH fordert konkrete Maßnahmen zur Sanierungsförderung, darunter eine Reform der Förderlandschaft, die Anpassung rechtlicher Vorgaben und verbindliche politische Zielsetzungen. Das Gutachten verdeutlicht die zentrale Rolle der Energieeffizienz für eine sozial gerechte Wärmewende. Ohne eine konsequente Sanierung der ineffizientesten Gebäude drohe eine langfristige Belastung für Haushalte und das Energiesystem.
Das Gutachten des Ifeu präsentiert zielgerichtete Maßnahmen zur Steigerung der Sanierungsrate und effektiven Modernisierung der Worst-Performing Buildings.
Dazu gehört die Anpassung des Ordnungsrechts sowie klare politische
Ziele. Brandmeyer kritisierte, dass europäische Nachbarländer längst die Effizienzvorgaben verschärften, nur Deutschland nicht. „Wir brauchen einen klaren Kurswechsel in der Gebäudepolitik“, forderte sie.

Veränderung im Strombedarf beim Heizen mit Wärmepumpen in sanierten und unsanierten Gebäuden
(Zur Vollansicht bitte auf die Grafik klicken)
Quelle: Ifeu
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Quelle: Ifeu
Das Gutachten des Ifeu zur Gebäudesanierung steht auf der Internetseite des DUH als PDF zum Download bereit.

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Donnerstag, 27.03.2025, 13:31 Uhr
Donnerstag, 27.03.2025, 13:31 Uhr
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