
Die Info-Veranstaltung, bei der die ATW das Geiselbullacher Geothermieprojekt im Frühjahr vorstellte, war gut besucht. Quelle: ATW GmbH
GEOTHERMIE:
Geiselbullacher Geothermiebohrungen noch in diesem Jahr
Für das Geothermieprojekt im oberbayerischen Geiselbullach ist ein Generalunternehmer gefunden. Jetzt soll es ganz schnell gehen.
Noch in diesem Jahr, voraussichtlich bereits im Dezember, sollen im oberbayerischen Geiselbullach die Bohrungen starten: Die
Daldrup & Söhne AG hat den Generalunternehmerauftrag für eine Tiefengeothermiedublette erhalten. Auf dem Gelände des Heizkraftwerks
Geiselbullach soll der Bohrtechnik- und Geothermiespezialist zwei abgelenkte Tiefengeothermiebohrungen mit Bohrlängen von
rund 2.430 m und 3.300 m abteufen. Der Beginn der Arbeiten für den Bau des Bohrplatzes ist für September vorgesehen
Erteilt hat den Auftrag die Amperland Thermalwärme GmbH (ATW), die als Tochtergesellschaft des Olchinger Gemeinsamen Kommunalunternehmens für Abfallwirtschaft A.ö.R. (GfA) eigens für die Durchführung des Projektes gegründet worden war. Die GfA betreibt in Geiselbullach bereits seit 1983 eine Abfallverbrennungsanlage, die jährlich 57 Millionen kWh Strom und etwa 87 Millionen kWh Wärme erzeugt und damit etwa 1.200 Wohnhäuser sowie 50 Industriebetriebe in den umliegenden Gemeinden mit Wärme versorgt. Angesichts der vor Ort bereits bestehenden Expertise in der Wärmeversorgung und der vorhandenen Infrastruktur gilt das Gelände der Abfallverbrennungslage bei den Projektbeteiligten als idealer Standort: Ein umfassendes Sicherheitskonzept besteht bereits, der benötigte Strom kann durch Eigenerzeugung gewonnen werden und die geothermische Wärme kann in die bestehenden Leitungsnetze eingespeist werden.
Daldrup & Söhne beziffert den Auftragswert in einer aktuellen Mitteilung mit rund 16,8 Millionen Euro. Nach Angaben des Unternehmens ist es das erste Mal in Deutschland, dass die thermische Abfallverwertung mit Geothermie kombiniert wird. Für die finanzielle Umsetzung des Projektes hat die ATW einen Förderbescheid über 8,8 Millionen Euro erhalten. Das Geld stammt aus der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) und soll die finanzielle Umsetzung des Geothermieprojektes sowie den weiteren Ausbau des Fernwärmenetzes der Stadtwerke Olching ermöglichen.
Erteilt hat den Auftrag die Amperland Thermalwärme GmbH (ATW), die als Tochtergesellschaft des Olchinger Gemeinsamen Kommunalunternehmens für Abfallwirtschaft A.ö.R. (GfA) eigens für die Durchführung des Projektes gegründet worden war. Die GfA betreibt in Geiselbullach bereits seit 1983 eine Abfallverbrennungsanlage, die jährlich 57 Millionen kWh Strom und etwa 87 Millionen kWh Wärme erzeugt und damit etwa 1.200 Wohnhäuser sowie 50 Industriebetriebe in den umliegenden Gemeinden mit Wärme versorgt. Angesichts der vor Ort bereits bestehenden Expertise in der Wärmeversorgung und der vorhandenen Infrastruktur gilt das Gelände der Abfallverbrennungslage bei den Projektbeteiligten als idealer Standort: Ein umfassendes Sicherheitskonzept besteht bereits, der benötigte Strom kann durch Eigenerzeugung gewonnen werden und die geothermische Wärme kann in die bestehenden Leitungsnetze eingespeist werden.
Daldrup & Söhne beziffert den Auftragswert in einer aktuellen Mitteilung mit rund 16,8 Millionen Euro. Nach Angaben des Unternehmens ist es das erste Mal in Deutschland, dass die thermische Abfallverwertung mit Geothermie kombiniert wird. Für die finanzielle Umsetzung des Projektes hat die ATW einen Förderbescheid über 8,8 Millionen Euro erhalten. Das Geld stammt aus der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) und soll die finanzielle Umsetzung des Geothermieprojektes sowie den weiteren Ausbau des Fernwärmenetzes der Stadtwerke Olching ermöglichen.

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Dienstag, 26.08.2025, 15:44 Uhr
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