Quelle: Katia Meyer-Tien
GAS:
Gasverbrauch ist 2025 leicht gestiegen
Die Bundesnetzagentur hat die Jahreszahlen zur Gasversorgung für das Jahr 2025 veröffentlicht. Datengrundlage ist ihre Informationsplattform für Energiemarktdaten „SMARD“.
Deutschland hat 2025 insgesamt 864 Milliarden kWh Gas verbraucht, knapp 2,2 Prozent mehr als im Vorjahr (845 Milliarden kWh). 40 Prozent des gesamten deutschen Gasverbrauchs entfielen dabei auf Haushalte und Gewerbe, 60 Prozent auf Industriekunden. Im Vergleich zum Durchschnittsverbrauch der Jahre 2018 bis 2021 wurden allerdings insgesamt knapp
13,5 Prozent weniger Gas verbraucht.
Einfluss auf den Gasverbrauch hatten laut der Behörde auch die Temperaturen. Im Mittel lagen die Temperaturen im Jahr 2025 mit 10 Grad Celcius auf dem Niveau der Jahre 2018 bis 2021. Vor allem der Februar lag 0,8 Grad über dem Monatsmittel, Oktober und November 2025 hingegen waren jeweils um rund 0,5 beziehungsweise 0,3 Grad kälter als die Vergleichswerte der Vorjahre.
Höhere Gasexporte
Nach vorläufigen Zahlen betrugen die deutschen Gasimporte 1.031 Milliarden kWh (2024: 864 Milliarden kWh). Die größten Gaslieferanten waren Norwegen (44 Prozent), die Niederlande (24 Prozent) und Belgien (21 Prozent). Über die deutschen LNG-Terminals in Wilhelmshaven, Brunsbüttel, Lubmin und Mukran wurden 106 Milliarden kWh Erdgas importiert, was 10,3 Prozent an den gesamten Importen ausmacht.
Exportiert wurden 221 Milliarden kWh Gas, ein deutlicher Anstieg gegenüber den 89 Milliarden kWh im Vorjahr. Wichtigste Abnehmer waren Österreich (46 Prozent), Tschechien (26 Prozent) und die Schweiz (13 Prozent).
Durch inländische Förderstätten wurden im vergangenen Jahr 34 Milliarden kWh (2024: 36 Milliarden kWh) Erdgas erzeugt. Deutschland verfügt in geringem Umfang über eigene Förderfelder von Erdgas. Daneben wird auch aus anderen Prozessen Gas in das Netz eingespeist, vor allem aus der Biosgasproduktion.
Gasspeicher weniger gefüllt
Nach der Gasspeicherfüllstandsverordnung gelten zum 1. November folgende Zielvorgaben für Gasspeicherfüllstände: 80 Prozent für alle Speicheranlagen (Regelfall) und 45 Prozent für die Anlagen in Bad Lauchstädt, Frankenthal, Hähnlein, Rehden, Stockstadt und Uelsen. In der Gesamtbetrachtung führt dies zu einem Füllstand über alle deutschen Speicher von 70 Prozent. Dies ist auch nach europäischen Vorgaben ausreichend. Diese Zielvorgabe über alle deutschen Speicher wurde erfüllt.
Ab August 2025 lagen die Speicherfüllstände überwiegend unterhalb des Füllstands-Minimums der Jahre 2018 bis 2021. Allerdings hat sich in den vergangenen Jahren die Versorgungslage aufgrund unterschiedlicher Importmöglichkeiten und veränderter Gasflüsse gewandelt. Dies erlaubte veränderte Absicherungsstrategien von Händlern und Versorgern. Aktuell sind die Gasspeicher zu 47 Prozent gefüllt (wir berichteten). Seit dem 15. November wird im Wesentlichen ausgespeichert. Der Füllstand zu Beginn des neuen Jahres liegt zwar deutlich unter dem Stand des Vorjahres, aber vor dem Hintergrund der veränderten Markt- und Flusssituation in einem angemessenen Rahmen.
Daten zum Jahresrückblick in der Gasversorgung 2025 stehen im Internet bereit.
Einfluss auf den Gasverbrauch hatten laut der Behörde auch die Temperaturen. Im Mittel lagen die Temperaturen im Jahr 2025 mit 10 Grad Celcius auf dem Niveau der Jahre 2018 bis 2021. Vor allem der Februar lag 0,8 Grad über dem Monatsmittel, Oktober und November 2025 hingegen waren jeweils um rund 0,5 beziehungsweise 0,3 Grad kälter als die Vergleichswerte der Vorjahre.
Höhere Gasexporte
Nach vorläufigen Zahlen betrugen die deutschen Gasimporte 1.031 Milliarden kWh (2024: 864 Milliarden kWh). Die größten Gaslieferanten waren Norwegen (44 Prozent), die Niederlande (24 Prozent) und Belgien (21 Prozent). Über die deutschen LNG-Terminals in Wilhelmshaven, Brunsbüttel, Lubmin und Mukran wurden 106 Milliarden kWh Erdgas importiert, was 10,3 Prozent an den gesamten Importen ausmacht.
Exportiert wurden 221 Milliarden kWh Gas, ein deutlicher Anstieg gegenüber den 89 Milliarden kWh im Vorjahr. Wichtigste Abnehmer waren Österreich (46 Prozent), Tschechien (26 Prozent) und die Schweiz (13 Prozent).
Durch inländische Förderstätten wurden im vergangenen Jahr 34 Milliarden kWh (2024: 36 Milliarden kWh) Erdgas erzeugt. Deutschland verfügt in geringem Umfang über eigene Förderfelder von Erdgas. Daneben wird auch aus anderen Prozessen Gas in das Netz eingespeist, vor allem aus der Biosgasproduktion.
Gasspeicher weniger gefüllt
Nach der Gasspeicherfüllstandsverordnung gelten zum 1. November folgende Zielvorgaben für Gasspeicherfüllstände: 80 Prozent für alle Speicheranlagen (Regelfall) und 45 Prozent für die Anlagen in Bad Lauchstädt, Frankenthal, Hähnlein, Rehden, Stockstadt und Uelsen. In der Gesamtbetrachtung führt dies zu einem Füllstand über alle deutschen Speicher von 70 Prozent. Dies ist auch nach europäischen Vorgaben ausreichend. Diese Zielvorgabe über alle deutschen Speicher wurde erfüllt.
Ab August 2025 lagen die Speicherfüllstände überwiegend unterhalb des Füllstands-Minimums der Jahre 2018 bis 2021. Allerdings hat sich in den vergangenen Jahren die Versorgungslage aufgrund unterschiedlicher Importmöglichkeiten und veränderter Gasflüsse gewandelt. Dies erlaubte veränderte Absicherungsstrategien von Händlern und Versorgern. Aktuell sind die Gasspeicher zu 47 Prozent gefüllt (wir berichteten). Seit dem 15. November wird im Wesentlichen ausgespeichert. Der Füllstand zu Beginn des neuen Jahres liegt zwar deutlich unter dem Stand des Vorjahres, aber vor dem Hintergrund der veränderten Markt- und Flusssituation in einem angemessenen Rahmen.
Daten zum Jahresrückblick in der Gasversorgung 2025 stehen im Internet bereit.
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Montag, 12.01.2026, 11:36 Uhr
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