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Enerige & Management > Umfrage - Energiewende ist Familiensache
Quelle: Pixabay / Geralt
UMFRAGE:
Energiewende ist Familiensache
Familien mit Eigenheim investieren laut einer Eon-Umfrage häufiger in Wärmepumpen, Photovoltaik und Elektroautos als Hausbesitzer ohne Kinder. Auch bei Stromtarifen sind sie offener.
 
Familien mit Eigenheim setzen häufiger auf Energiewendetechnologien als Hausbesitzer ohne Kinder im Haushalt. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage von Eon unter 2.000 Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern hervor. 

Nach Angaben des Energieversorgers verfügen 30 Prozent der befragten Familien über ein Elektroauto, 34 Prozent über eine Wärmepumpe und 40 Prozent über eine Photovoltaikanlage. Damit liegt der Anteil bei Elektroautos und Wärmepumpen jeweils etwa doppelt so hoch wie bei Haushalten ohne Kinder. Bei Photovoltaikanlagen beträgt der Vorsprung fünf Prozentpunkte.

Im Vergleich zur Vorjahresbefragung ist der Anteil der Familien mit Wärmepumpe um elf Prozentpunkte gestiegen. Der Anteil der Familien mit Elektroauto nahm um 8 Prozentpunkte zu, der Anteil mit Photovoltaikanlage um drei Prozentpunkte. 

Auch bei geplanten Investitionen liegen Familien vorn. Von den Haushalten ohne Photovoltaikanlage planen 46 Prozent die erstmalige Installation einer Anlage. Bei den Haushalten ohne Kinder sind es nur 34 Prozent. Ein Elektroauto wollen 25 Prozent der Familien anschaffen, gegenüber stehen 15 Prozent der Vergleichsgruppe. Den Einbau einer Wärmepumpe planen 20 Prozent der Familien, während dieser Anteil bei Haushalten ohne Kinder 11 Prozent beträgt. 

Unterschiede zeigen sich auch bei der Befragung zu Stromtarifen. Demnach planen 24 Prozent der Familien und 17 Prozent der Haushalte ohne Kinder einen Wechsel zu einem dynamischen Stromtarif. Für einen Festpreistarif mit sogenannten smartem Services interessieren sich 36 Prozent der Familien und 31 Prozent der Vergleichsgruppe. Bei diesem Tarifmodell steuert der Energieversorger flexible Verbraucher wie Elektroautos, Batteriespeicher oder Wärmepumpen und verlegt deren Verbauch bevorzugt in Zeiten niedriger Netzlast. (kmt)
 

Katia Meyer-Tien
Redakteurin
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