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Enerige & Management > Contracting - ELWB realisiert erste PV-Projekte
Die PV-Anlage auf der Waldorfschule Ludwigsburg: Die schwarzen Solarmodule (über 670 Quadratmeter) wurden neu installiert, die blauen waren bereits vorhanden. Quelle: SWLB
CONTRACTING:
ELWB realisiert erste PV-Projekte
Die „Energiewende Region Ludwigsburg“ hat ihre ersten zwei Photovoltaik-Contractingprojekte auf Schulen in Pattonville und Ludwigsburg in Betrieb genommen.
 
Im Jahr 2024 haben die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) und die Kreissparkasse Ludwigsburg gemeinsam die „Energiewende Region Ludwigsburg GmbH und Co. KG“ (EWLB) gegründet und die Initiative „Kollekt“ ins Leben gerufen. Das Ziel: möglichst viele öffentliche und private Dach- und Freiflächen für die Photovoltaiknutzung zu erschließen. Nun sind die ersten zwei Projekte der Initiative am Netz, wie das Unternehmen mitteilt. 

Eine Anlage mit 200 kW ist auf der Erich-Bracher-Schule in Pattonville im Südwesten Ludwigsburgs installiert. Das Projekt war im Juli 2025 mit einer Dachsanierung gestartet, das Investitionsvolumen lag bei rund 340.000 Euro. Das zweite Projekt, eine 150-kW-Anlage auf dem Dach der örtlichen Waldorfschule, wurde ab September 2025 realisiert. Dort beziffert die EWLB das Investitionsvolumen auf etwa 190.000 Euro. Eine Dachsanierung sei nicht notwendig gewesen, die neue Anlage habe jedoch mit einer bestehenden Photovoltaik-Anlage abgestimmt werden müssen. 

Beide Anlagen gehören der EWLB. Planung, Umsetzung, Betrieb und Überwachung übernimmt die SWLB als Dienstleister. Für die Schulen als Contracting-Nehmer soll der operative Aufwand damit begrenzt bleiben. Nach Angaben der EWLB profitieren sie neben Pachteinnahmen auch von vergünstigten Strompreisen. 
 
Weitere Projekte seien bereits in Planung, teilt EWLB-Geschäftsführer Denis Wohlfeld mit: „Gemäß unserem Motto ‚Jede Fläche zählt‘ freuen wir uns aber über jede zusätzliche Anfrage, sowohl vonseiten der öffentlichen Hand wie auch von Privatpersonen“, so Wohlfeld weiter. Einzige Voraussetzung sei eine wirtschaftliche Größe der zur Verfügung gestellten Fläche sowie eine räumliche Nähe zur Region. Interessenten können sich auf der Website der Initiative  unter weiter informieren.
 

Katia Meyer-Tien
Redakteurin
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Mittwoch, 18.03.2026, 10:14 Uhr

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