• Gas und Strom teilweise bei mehrjährigen Hochs
  • Bundesrat will Rückgabeoption für Offshore-Flächen
  • Gasreserve stößt auf Zustimmung der Energieverbände
  • Biomassekraftwerke sollen flexibler werden
  • Neuer Chef für Brötje, Remeha und Senertec
  • EU fördert 44 Projekte zur Energiewende
  • Knapp 60 Blockheizkraftwerke stehen zum Verkauf
  • Geothermie-Auszeichnungen für Unterhaching und Dürrnhaar
  • Stadtwerke planen 3.200 MW Elektrolyseleistung
  • Bund startet neue Runde für CO2-Differenzverträge
Enerige & Management > Stromspeicher - E-Autobatterien werden zu Industriespeichern
Quelle: Fenecon
STROMSPEICHER:
E-Autobatterien werden zu Industriespeichern
In niederbayerischen Landkreis Deggendorf will der Speicherhersteller Fenecon 2023 in die Großserienproduktion starten.
 
Bereits seit 2017 stellt der Speicherhersteller Fenecon mit Hauptsitz im niederbayerischen Deggendorf Containerspeicher aus Elektrofahrzeugbatterien her, bislang noch in Kleinserienproduktion. Nun will Fenecon den nächsten Schritt gehen und in die Großserienproduktion starten: In Iggensbach (Landkreis Deggendorf, Bayern), erfolgte jetzt der Spatenstich für den neuen Produktionsstandort des Unternehmens, die „CarBatteryReFactory“.

2023 soll die Produktion am neuen Standort starten. Zum Portfolio des Unternehmens gehören nach Angaben auf der Internetseite von Fenecon Heimspeicher, Industriespeicher und Gewerbespeicher mit Kapazitäten von bis zu 1.400 kWh. Die Lösungen verwenden das hauseigene Energiemanagementsystem „FEMS“ und ermöglichen damit netz- und energiewendedienliches Energiemanagement bis hin zu intelligenter Sektorenkopplung von Strom, Mobilität und Wärme. „Wir sind stolz darauf, die 100-Prozent-Energiewende mit dieser überaus sinnvollen Zweitnutzung von E-Autobatterien weiter voranzutreiben und in Deutschland dringend benötigte Stromspeicherkapazitäten zu schaffen“, sagt Franz-Josef Feilmeier, Gründer und Geschäftsführer von Fenecon.
 
Der Spatenstich für den neuen Fenecon-Produktionsstandort Iggensbach
Quelle: Fenecon

Das Investitionsvolumen des Projekts beträgt nach Angaben des Unternehmens rund 22 Millionen Euro. 1,7 Millionen Euro davon werden von der Wirtschaftsförderung Bayern finanziert, 4,5 Millionen Euro aus dem EU Innovation Fund.
 

Katia Meyer-Tien
Redakteurin
+49 (0) 8152 9311 21
eMail
facebook
© 2026 Energie & Management GmbH
Mittwoch, 23.11.2022, 13:43 Uhr

Mehr zum Thema