Quelle: Pixabay / Piro
F&E:
5,8 Millionen Euro für KIT-Forschungsprojekte
Geldsegen am KIT: Für Forschungsprojekte im Bereich Produktionstechnik, Klimaforschung, Batterierecycling und Quantenkommunikation bekommt das Institut fast 6 Millionen Euro.
Wie das baden-württembergische Wissenschaftsministerium am 18. Februar 2026 mitteilte, stellt das Land insgesamt 12,6 Millionen
Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) für neue Forschungsplattformen an Landesuniversitäten bereit.
5.855.000 Euro davon sollen an das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gehen.
Nach Angaben des KIT dienen die Mittel dem gezielten Ausbau moderner Forschungsinfrastrukturen in strategischen Zukunftsfeldern. „Moderne Forschungsinfrastrukturen sind die Voraussetzung dafür, dass aus wissenschaftlicher Erkenntnis konkrete Lösungen werden“, sagt Professorin Anke-Susanne Müller, Vice Provost Forschungsinfrastrukturen des KIT.
Konkret werden vier Vorhaben gefördert:
Am Innovationscampus Nachhaltigkeit soll im Projekt „4SURE“ (Smart Sensor System for Sustainable Urban Regions) ein städtisches Messnetz für die Klimaresilienz- und Transformationsforschung entstehen. In Karlsruhe, Freiburg und weiteren Kommunen sollen Sensoren in Echtzeit Extremereignisse wie Hitze, Trockenheit oder Starkregen sowie deren Auswirkungen auf Menschen, Vegetation und Infrastruktur erfassen.
Am Center for Electrochemical Energy Storage Ulm & Karlsruhe (CELEST) wird im Projekt „CERL“ (CELEST Circular Economy Recycling Lab) eine Forschungsinfrastruktur für geschlossene Materialkreisläufe in der Batterietechnologie aufgebaut. Entwickelt werden sollen Recyclingverfahren für Lithium- und Post-Lithium-Systeme, um Materialien am Ende des Lebenszyklus zurückzugewinnen und erneut einzusetzen. Zudem sind Forschungsarbeiten zu „Design for Circularity“-Ansätzen vorgesehen, bei denen Batterien von Beginn an auf Wiederverwertbarkeit ausgelegt werden.
Am Innovationscampus Mobilität der Zukunft bauen das KIT und die Universität Stuttgart mit „ModuLaF“ (Modulare KI-gestützte Lasertechnologieplattform für die autonome, flexible und resiliente Fertigung) eine skalierbare Lasertechnologieplattform auf. Die Anlagen an beiden Standorten werden hard- und softwareseitig zu einem Gesamtsystem vernetzt. Sensorik und KI-Algorithmen sollen additive, fügende und trennende Verfahren in Echtzeit steuern.
Als Partner beteiligt ist das KIT − im Rahmen des Innovationscampus QuantumBW − im Projekt „QuantumBW.Net“. Gemeinsam mit der Universität Stuttgart und der Universität Ulm sollen hier quantensichere Kommunikationsverfahren und quantenspezifische Funktionalitäten in realen Netzwerken erprobt werden. Geplant ist ein standortübergreifendes Quantennetzwerk zwischen Karlsruhe, Stuttgart und Ulm.
Nach Angaben des KIT dienen die Mittel dem gezielten Ausbau moderner Forschungsinfrastrukturen in strategischen Zukunftsfeldern. „Moderne Forschungsinfrastrukturen sind die Voraussetzung dafür, dass aus wissenschaftlicher Erkenntnis konkrete Lösungen werden“, sagt Professorin Anke-Susanne Müller, Vice Provost Forschungsinfrastrukturen des KIT.
Konkret werden vier Vorhaben gefördert:
Am Innovationscampus Nachhaltigkeit soll im Projekt „4SURE“ (Smart Sensor System for Sustainable Urban Regions) ein städtisches Messnetz für die Klimaresilienz- und Transformationsforschung entstehen. In Karlsruhe, Freiburg und weiteren Kommunen sollen Sensoren in Echtzeit Extremereignisse wie Hitze, Trockenheit oder Starkregen sowie deren Auswirkungen auf Menschen, Vegetation und Infrastruktur erfassen.
Am Center for Electrochemical Energy Storage Ulm & Karlsruhe (CELEST) wird im Projekt „CERL“ (CELEST Circular Economy Recycling Lab) eine Forschungsinfrastruktur für geschlossene Materialkreisläufe in der Batterietechnologie aufgebaut. Entwickelt werden sollen Recyclingverfahren für Lithium- und Post-Lithium-Systeme, um Materialien am Ende des Lebenszyklus zurückzugewinnen und erneut einzusetzen. Zudem sind Forschungsarbeiten zu „Design for Circularity“-Ansätzen vorgesehen, bei denen Batterien von Beginn an auf Wiederverwertbarkeit ausgelegt werden.
Am Innovationscampus Mobilität der Zukunft bauen das KIT und die Universität Stuttgart mit „ModuLaF“ (Modulare KI-gestützte Lasertechnologieplattform für die autonome, flexible und resiliente Fertigung) eine skalierbare Lasertechnologieplattform auf. Die Anlagen an beiden Standorten werden hard- und softwareseitig zu einem Gesamtsystem vernetzt. Sensorik und KI-Algorithmen sollen additive, fügende und trennende Verfahren in Echtzeit steuern.
Als Partner beteiligt ist das KIT − im Rahmen des Innovationscampus QuantumBW − im Projekt „QuantumBW.Net“. Gemeinsam mit der Universität Stuttgart und der Universität Ulm sollen hier quantensichere Kommunikationsverfahren und quantenspezifische Funktionalitäten in realen Netzwerken erprobt werden. Geplant ist ein standortübergreifendes Quantennetzwerk zwischen Karlsruhe, Stuttgart und Ulm.
© 2026 Energie & Management GmbH
Montag, 23.02.2026, 11:15 Uhr
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