• Verbände fordern Nachbesserungen am EEG
  • Uniper sichert sich Flugkraftstoff aus Dänemark
  • AGFW warnt vor Klagewelle
  • Entega meldet Datenabfluss bei Zertifizierer
  • Sechs Großspeicher in Niedersachsen geplant
  • Belectric mit neuem Finanzvorstand
  • SWM-Kunden können jetzt mit bis zu 400 kW laden
  • Wind plus Speicher: PNE und Enercon planen 98-MW-Energiepark
  • 2G Energy liefert 275 MW für Rechenzentren
  • Veränderung der Stromerzeugung weltweit im Jahr 2025
Enerige & Management > Windkraft Onshore - Wind plus Speicher: PNE und Enercon planen 98-MW-Energiepark
Signing-Zeremonie bei der Wind Energy in Hamburg (v.l.): Andreas Henig, Leiter Business Unit Wind Enercon, Roland Stanze, COO PNE AG, Heiko Wuttke, CEO PNE AG, Udo Bauer, Enercon CEO. Quelle: PNE/Enercon
WINDKRAFT ONSHORE:
Wind plus Speicher: PNE und Enercon planen 98-MW-Energiepark
PNE plant im Landkreis Oder-Spree einen Windpark mit 98 MW. Ein Batteriespeicher mit 32 MW und ein eigenes Umspannwerk sollen den Netzanschluss ergänzen. 
 
Der Cuxhavener Erneuerbaren-Projektierer PNE und der Auricher Windkraftanlagenspezialist Enercon entwickeln im brandenburgischen Beerfelde einen Energiepark mit 98 MW Windleistung. Ergänzt werden soll das Projekt um einen Batteriespeicher mit 32 MW Leistung und 70.000 kWh Speicherkapazität sowie ein eigenes Umspannwerk. Das teilten die Unternehmen anlässlich der Signing Ceremony auf der Branchenmesse Wind Energy in Hamburg mit. Enercon soll sowohl die Windenergieanlagen als auch den Speicher liefern.

Für den Windpark im Landkreis Oder-Spree sind 14 Turbinen des Typs E-175 EP5 E2 vorgesehen. Rechnerisch entspricht dies einer Leistung von 7 MW je Anlage. Windpark, Speicher und Umspannwerk sollen als gemeinsames System betrieben werden. Ziel ist es, die vorhandene Netzanschlusskapazität stärker auszulasten. Der Speicher kann Strom bei hoher Windstromproduktion aufnehmen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder abgeben. 

„Mit ‚Beerfelde‘ entwickeln wir nicht nur einen Windpark, sondern ein integriertes Energiesystem der Zukunft. Die intelligente Kombination von Windenergie, Speicher und Netzinfrastruktur hilft dabei, vorhandene Netzkapazitäten besser zu nutzen, erneuerbare Energien flexibler bereitzustellen und das Stromsystem insgesamt effizienter zu machen“, lässt sich PNE-Chef Heiko Wuttke zitieren. 

Einen Termin für Baubeginn oder Inbetriebnahme nennen die Projektpartner bislang nicht. (kmt)


 
 

Katia Meyer-Tien
Redakteurin
+49 (0) 8152 9311 21
eMail
facebook
© 2026 Energie & Management GmbH
Donnerstag, 24.09.2026, 10:22 Uhr

Mehr zum Thema