Die Online-Anwendung zeigt (hier am Beispiel Burgdorf) unter anderem, welche relevanten geologischen Einheiten sich im Untergrund befinden (li.), welche seismischen Untersuchungen und Tiefbohrungen existieren (M.) sowie aktuelle Bergbauberechtigun
GEOTHERMIE:
LBEG zeigt Kommunen den Weg in den Untergrund
Das LBEG stellt Kommunen in Niedersachsen für ihre Wärmeplanung Online-Steckbriefe mit für Geothermieprojekte relevanten Daten bereit.
Das niedersächsische Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat die Online-Anwendung „Gemeindesteckbriefe Tiefengeothermie“
gestartet, um Kommunen in Niedersachsen bei der Wärmeplanung zu unterstützen. Das Angebot ist kostenfrei abrufbar und bündelt
geowissenschaftliche Informationen für einzelne Gemeindegebiete, wie aus einer Mitteilung des Amtes hervorgeht.
Die Steckbriefe richten sich an kommunale Entscheidungsträger, Planungsbüros und weitere Akteure der Wärmeplanung. Sie enthalten Hinweise auf explorationsrelevante Gesteine für hydrothermale Tiefengeothermie, Angaben zu verfügbaren 3D-Untergrundmodellen, Geophysikdaten, Tiefbohrungen und bestehenden Bergbauberechtigungen für Erdwärme.
Für Kommunen entfalle so die oft aufwendige und bisweilen unübersichtliche Recherche in vielen verschiedenen Informationsquellen. „Nun erhalten sie auf einen Blick eine fundierte Grundlage für die Bewertung, ob weiterführende Untersuchungen – etwa Machbarkeitsstudien – sinnvoll sind“, schreibt das LBEG. Hintergrund ist die Pflicht zur kommunalen Wärmeplanung nach dem Wärmeplanungsgesetz (WPG) und dem niedersächsischen Klimagesetz (NKlimaG).
Die Anwendung führt zunächst digital verfügbare Daten automatisiert zusammen. Nach Angaben des LBEG sollen die Steckbriefe in einer weiteren Ausbaustufe um erste Bewertungen der Reservoirqualität ergänzt werden.
Die Daten sind über den „NIBIS-Kartenserver“ des LBEG online abrufbar.
Die Steckbriefe richten sich an kommunale Entscheidungsträger, Planungsbüros und weitere Akteure der Wärmeplanung. Sie enthalten Hinweise auf explorationsrelevante Gesteine für hydrothermale Tiefengeothermie, Angaben zu verfügbaren 3D-Untergrundmodellen, Geophysikdaten, Tiefbohrungen und bestehenden Bergbauberechtigungen für Erdwärme.
Für Kommunen entfalle so die oft aufwendige und bisweilen unübersichtliche Recherche in vielen verschiedenen Informationsquellen. „Nun erhalten sie auf einen Blick eine fundierte Grundlage für die Bewertung, ob weiterführende Untersuchungen – etwa Machbarkeitsstudien – sinnvoll sind“, schreibt das LBEG. Hintergrund ist die Pflicht zur kommunalen Wärmeplanung nach dem Wärmeplanungsgesetz (WPG) und dem niedersächsischen Klimagesetz (NKlimaG).
Die Anwendung führt zunächst digital verfügbare Daten automatisiert zusammen. Nach Angaben des LBEG sollen die Steckbriefe in einer weiteren Ausbaustufe um erste Bewertungen der Reservoirqualität ergänzt werden.
Die Daten sind über den „NIBIS-Kartenserver“ des LBEG online abrufbar.
© 2026 Energie & Management GmbH
Montag, 11.05.2026, 16:41 Uhr
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