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Enerige & Management > Wärme - Eon sieht Millarden-Sparpotenzial durch Wärmepumpen
Quelle: Pixabay / Horst Koenemund
WÄRME:
Eon sieht Millarden-Sparpotenzial durch Wärmepumpen
Einer Eon-Berechnung zufolge hätten durch den Einsatz von Wärmepumpen in der Heizsaison 2025/26 bundesweit rund 2,28 Milliarden Euro Energiekosten eingespart werden können. 
 
Der flächendeckende Einsatz von Wärmepumpen in selbst genutzten Einfamilienhäusern hätte in der Heizperiode von Oktober 2025 bis März 2026 rund 2,28 Milliarden Euro Energiekosten eingespart. Das hat der Energiekonzern Eon auf der Grundlage von Daten des Statistischen Bundesamts, des Umweltbundesamts sowie des Energieverbands BDEW berechnet.

Eon geht dabei von 8,74 Millionen selbst genutzten Einfamilienhäuser in Deutschland aus, die bislang mit Öl oder Gas beheizt werden und einen durchschnittlichen jährlichen Wärmebedarf von jeweils 18.000 kWh haben. Rund 78 Prozent dieses Bedarfs entfallen laut Annahme auf die Heizperiode. Daraus ergibt sich für die sechs Wintermonate ein durchschnittlicher Verbrauch von knapp 14.000 kWh pro Gebäude. 

Für die Kalkulation setzt Eon einen durchschnittlichen Erdgaspreis von 11 Cent/kWh an. Für Heizöl wurde ein Preis von 73,66 Euro pro Hektoliter berücksichtigt. Der angenommene Arbeitspreis für Wärmepumpenstrom lag bei 26 Cent/kWh. Tarifgrundpreise wurden anteilig einbezogen. 

Neben den Kosteneffekten hat Eon auch mögliche CO2-Minderungen berechnet. Würden alle bislang fossil beheizten Einfamilienhäuser auf Wärmepumpen umgestellt, könnten denzufolge in einer Heizsaison mit dem aktuellen Strommix rund 14,1 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Bei Nutzung von Ökostrom steige das rechnerische Einsparpotenzial auf 27,3 Millionen Tonnen CO2. 

Zusätzliche Einsparpotenziale sieht Eon in der flexiblen Steuerung von Wärmepumpen und im Einsatz eigener Photovoltaikanlagen.
 

Katia Meyer-Tien
Redakteurin
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