Quelle: BEW-CEO Christian Feuerherd und Bayer-Berlin Chefin Bettina von Streit beim Spatenstich für die Fernwärmeversorgung Quelle: BEW
WÄRME:
Bayer Berlin bekommt Fernwärmeanschluss
Der Berliner Firmensitz des Pharmazieunternehmens Bayer wird ab 2030 mit Fernwärme versorgt. Dafür erfolgte der erste Spatenstich mit der Berliner Energie und Wärme (BEW).
Am 12. Mai erfolgte in Berlin-Wedding der erste Spatenstich für den größten Neuanschluss im Berliner Fernwärmesystem seit
gut 25 Jahren. Ab 2030 soll über eine neue Leitung der Standort von Bayer mit Fernwärme mit einer Leistung von 20 MW versorgt
werden. Der Firmensitz ist 190.000 Quadratmeter groß und liegt im Norden der Stadt zwischen Nordhafen und Müllerstraße.
20 MW entsprechen rechnerisch der Heizlast von rund 5.700 durchschnittlichen Wohnungen mit 70 Quadratmetern Fläche. „Dass sich ein industrieller Schlüsselstandort wie Bayer langfristig für unsere Fernwärme entscheidet, ist ein starkes Vertrauenssignal – und ein gemeinsamer Schritt für die Wärmewende in Berlin“, sagte Christian Feuerherd, Vorsitzender der Geschäftsführung des kommunalen Versorgers Berliner Energie und Wärme (BEW) zum ersten Spatenstich.
Sein Unternehmen baue das Netz gezielt aus und stelle die Wärmeerzeugung Schritt für Schritt auf klimafreundliche Technologien um. „Partnerschaften wie diese zeigen: Fernwärme ist eine skalierbare Lösung – vom Kiez bis zur Industrie – und sie verbindet Klimaschutz mit verlässlicher Versorgung“, so Feuerherd.
Standort mit 5.000 Arbeitsplätzen
Bettina von Streit, Standortleiterin von Bayer in Berlin, erläuterte: „Der Standort Berlin-Wedding ist für Bayer ein zentraler Forschungs- und Produktionsstandort – dafür brauchen wir eine sichere, planbare Wärmeversorgung.“ Mit der langfristigen Entscheidung für Fernwärme schaffe das Unternehmen eine wichtige Voraussetzung, um die Wärmeversorgung schrittweise zu dekarbonisieren und den Standort resilient für die Zukunft aufzustellen, sagte sie.
Bayer ist in der Hauptstadt mit knapp 5.000 Mitarbeitenden einer der größten privaten Arbeitgeber. Der Standort im Wedding ist Sitz der globalen Unternehmenszentrale der Division Pharmaceuticals der Bayer AG. Hier werden pharmazeutische Produkte hergestellt, abgefüllt und verpackt. Zudem sind Funktionen wie Forschung und Entwicklung, insbesondere in den Bereichen Onkologie und Radiologie, sowie globale Steuerungs- und Vermarktungsaufgaben der Division Pharmaceuticals am Standort angesiedelt.
Fernwärme als Hebel für Klimaschutz
Der Fernwärmeanschluss bei Bayer trage dazu bei, die Wärmeversorgung schrittweise klimaschonend zu gestalten. Mit voranschreitender Dekarbonisierung der Fernwärme sollen die Emissionen weiter sinken, auch im gewerblichen und industriellen Bereich.
Mit dem Projekt und der dafür errichteten Fernwärmeinfrastruktur vom Nordufer bis zur Fennstraße stärke die BEW die Versorgungsinfrastruktur in der Innenstadt und schaffe zusätzliche Kapazitäten für weitere Kunden. Für den Anschluss des Bayer-Standorts finden in den kommenden Monaten Leitungsarbeiten in der Tegeler Straße statt.
20 MW entsprechen rechnerisch der Heizlast von rund 5.700 durchschnittlichen Wohnungen mit 70 Quadratmetern Fläche. „Dass sich ein industrieller Schlüsselstandort wie Bayer langfristig für unsere Fernwärme entscheidet, ist ein starkes Vertrauenssignal – und ein gemeinsamer Schritt für die Wärmewende in Berlin“, sagte Christian Feuerherd, Vorsitzender der Geschäftsführung des kommunalen Versorgers Berliner Energie und Wärme (BEW) zum ersten Spatenstich.
Sein Unternehmen baue das Netz gezielt aus und stelle die Wärmeerzeugung Schritt für Schritt auf klimafreundliche Technologien um. „Partnerschaften wie diese zeigen: Fernwärme ist eine skalierbare Lösung – vom Kiez bis zur Industrie – und sie verbindet Klimaschutz mit verlässlicher Versorgung“, so Feuerherd.
Standort mit 5.000 Arbeitsplätzen
Bettina von Streit, Standortleiterin von Bayer in Berlin, erläuterte: „Der Standort Berlin-Wedding ist für Bayer ein zentraler Forschungs- und Produktionsstandort – dafür brauchen wir eine sichere, planbare Wärmeversorgung.“ Mit der langfristigen Entscheidung für Fernwärme schaffe das Unternehmen eine wichtige Voraussetzung, um die Wärmeversorgung schrittweise zu dekarbonisieren und den Standort resilient für die Zukunft aufzustellen, sagte sie.
Bayer ist in der Hauptstadt mit knapp 5.000 Mitarbeitenden einer der größten privaten Arbeitgeber. Der Standort im Wedding ist Sitz der globalen Unternehmenszentrale der Division Pharmaceuticals der Bayer AG. Hier werden pharmazeutische Produkte hergestellt, abgefüllt und verpackt. Zudem sind Funktionen wie Forschung und Entwicklung, insbesondere in den Bereichen Onkologie und Radiologie, sowie globale Steuerungs- und Vermarktungsaufgaben der Division Pharmaceuticals am Standort angesiedelt.
Fernwärme als Hebel für Klimaschutz
Der Fernwärmeanschluss bei Bayer trage dazu bei, die Wärmeversorgung schrittweise klimaschonend zu gestalten. Mit voranschreitender Dekarbonisierung der Fernwärme sollen die Emissionen weiter sinken, auch im gewerblichen und industriellen Bereich.
Mit dem Projekt und der dafür errichteten Fernwärmeinfrastruktur vom Nordufer bis zur Fennstraße stärke die BEW die Versorgungsinfrastruktur in der Innenstadt und schaffe zusätzliche Kapazitäten für weitere Kunden. Für den Anschluss des Bayer-Standorts finden in den kommenden Monaten Leitungsarbeiten in der Tegeler Straße statt.
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Dienstag, 12.05.2026, 11:43 Uhr
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