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Enerige & Management > Veranstaltung - Aussteller im Endspurt vor der Smarter E Europe
Smarter E Europe auf der Messe München. Quelle: Solar Promotion
VERANSTALTUNG:
Aussteller im Endspurt vor der Smarter E Europe
Stände bestücken, Poster entrollen, Ausstellungsstücke drapieren: die Vorbereitungen für die Messe gehen in die letzte Runde. Vom 23. Juni an werden Tausende Fachbesucher erwartet.
 
Intelligente Technologien und starke Partner treffen sich in dieser Woche vom 23. bis 25. Juni 2026 auf der Messe München. Die relevante Akteure aus aller Welt tauschen sich über die neuesten Marktentwicklungen, Trends und Technologien in den Sektoren Strom, Wärme und Verkehr aus. Ein Highlight ist die Verleihung der „The smarter E Awards“.

The smarter E Europe vereint die vier Fachmessen Intersolar Europe, EES Europe, Power 2 Drive Europe und EM-Power Europe. Die Messe stellt in diesem Jahr die Machbarkeit eines erneuerbaren Energiesystems mit der Sonderschau „Renewables 24/7“ in den Mittelpunkt. 2.800 Aussteller erwarten 100.000 Besucher. Anhand von Best Practices, Vorträgen und Live-Demos präsentieren sich Unternehmen der Energieversorgung im Konferenzprogramm oder an ihren Ständen mit neuen Lösungen.

Start-up-Area 

In einer eigenen Start-up Area in Halle C4 stellen 170 junge Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen für eine effiziente und wirtschaftliche erneuerbare Energieversorgung vor. Mit smarter Energieplanung, KI-gestütztem Lastmanagement und neuen Geschäftsmodellen helfen Start-ups Unternehmen und Endverbrauchern, ihre Stromkosten zu reduzieren und Flexibilität wirtschaftlich zu vermarkten. 

Um gängige Mythen zur Systemstabilität zu entkräften und die Realisierbarkeit wissenschaftlich zu untermauern, präsentiert The smarter E Europe zum Messeauftakt am 23. Juni eine exklusive Begleitstudie in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE. Die aktuelle geopolitische Lage verdeutliche erneut die Risiken fossiler Abhängigkeiten und mache die Transformation der Energieversorgung dringlicher denn je.

Sonderschau Renewables 24/7

Da Solar- und Windkraft längst als kosteneffizienteste Erzeugungsformen etabliert sind, prognostiziert die Internationale Energieagentur (IEA) bis 2030 ein globales Kapazitätswachstum auf das 2,6-Fache des Niveaus von 2022. Die ISE-Untersuchung „Wege zu einer erneuerbaren Energieversorgung“ liefert am Beispiel Deutschlands – wo bereits rund 60 Prozent des Stroms regenerativ erzeugt werden – das faktische Fundament für die Versorgungssicherheit erneuerbarer Energiesysteme in führenden Industrienationen.

Negative Strompreise und Abregelungen führen Unternehmen und Politik vor Augen, dass das Stromsystem dem hohen Zustrom an erneuerbarem Strom zu manchen Erzeugungszeiten nicht gewachsen ist. Es fehle an Flexibilität und intelligenter Steuerung. Passende Branchenlösungen für diese Probleme werden auf der Smarter E vorgestellt.

In der Sonderschau können Besucher in vier Themenwelten eintauchen: Industrie, Gewerbe, Wohnen und Mobilität. In jeder Welt erleben sie, wie Stromerzeugung, Speicherung, Flexibilisierung und Digitalisierung ineinandergreifen und zusammenwirken.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem Thema Sicherheit. Die Sonderschau räumt auch mit gängigen Mythen auf, die erneuerbaren Energien seien unzuverlässig, es drohten Dunkelflauten und „Zappelstrom“.

Wind und Sonne sind zwar volatil und liefern nicht gleichmäßig viel Strom, doch es gibt bereits Technologien und Lösungen, wie Unternehmen, Energieversorger und Verbraucher souverän mit Schwankungen und Überschussproduktion umgehen können.

„Strom aus Sonne und Wind ist schon jetzt konkurrenzlos günstig, deshalb ist die Energiewende nicht zu stoppen“, erklärte Markus Elsässer, Gründer und Geschäftsführer des Veranstalters Solar Promotion. Wer sie verzögert, schade der Wirtschaft. Denn durch die Erneuerbaren könnten Unternehmen ihre Energiekosten langfristig senken und ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern. „Eine sichere Versorgung ist durch Flexibilisierung, die Kombination mit intelligenten Speichern, digitalen Netzlösungen und Sektorkopplung gewährleistet“, erklärte Elsässer.
 

Susanne Harmsen
Redakteurin
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Montag, 22.06.2026, 11:01 Uhr

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