In die ABB-Produktionsstätte im italienschen Dalmine sollen 100 Millionen Euro fließen. Quelle: ABB
STROM:
ABB investiert in Mittelspannungstechnik
Die Schweizer ABB investiert 200 Millionen US-Dollar in europäische Produktionsstandorte für Mittelspannungstechnik und Netzautomatisierung. Auch nach Deutschland soll Geld fließen.
Der Züricher Energietechnikkonzern ABB will seine Produktionskapazitäten für Mittelspannungstechnologien in Europa ausbauen.
Rund 200 Millionen US-Dollar (rund 170 Millionen Euro) will das Unternehmen einer Mitteilung zufolge bis 2029 investieren und damit auf den steigenden Strombedarf
durch Netzmodernisierung, erneuerbare Energien und den Ausbau von Rechenzentren reagieren.
Im Mittelpunkt des Investitionsprogramms steht eine neue Produktionsstätte im italienischen Dalmine. Dort plant ABB 100 Millionen US-Dollar in die Fertigung luftisolierter und SF6-freier Mittelspannungsschaltanlagen sowie Leistungsschalter zu investieren. Weitere 100 Millionen US-Dollar sollen in Kapazitätserweiterungen an Standorten in Deutschland (Ratingen), Bulgarien, Finnland, Norwegen und Polen fließen. Produziert werden dort unter anderem gasisolierte Schaltanlagen (GIS), Vakuum-Schaltkammern und Relais für die Stromverteilung. Die Investitionen sollen die Verfügbarkeit der Technologien erhöhen und Lieferzeiten verkürzen.
Das Unternehmen verweist auf Zahlen der Internationalen Energieagentur (IEA), denen zufolge der Anteil von Strom am Endenergieverbrauch bis 2030 voraussichtlich von derzeit rund 20 Prozent auf nahezu 30 Prozent steigen werde. „Mit diesen Investitionen in Höhe von 200 Millionen US-Dollar bauen wir unsere Fertigungs- und Technologiekapazitäten im Mittelspannungsbereich in Europa gezielt aus – so können wir unsere Kunden angesichts des wachsenden Strombedarfs und der Weiterentwicklung der Netzinfrastruktur bestmöglich unterstütze“, lässt sich ABB-CEO Morten Wierod zitieren.
„Treiber der Nachfrage sind grundlegende strukturelle Entwicklungen wie die Netzmodernisierung, die Integration erneuerbarer Energien, das Wachstum von Rechenzentren und der Übergang zu nachhaltigeren Technologien. Diese Vorhaben machen es uns möglich, unsere Produktionskapazitäten auszubauen, die Produktverfügbarkeit zu verbessern und die Lieferzeiten für Kunden in Europa und darüber hinaus zu verkürzen.“
Mit den Investitionen setze man den bereits begonnen Kurs fort: Im ungarischen Kecskemet investiert ABB nach eigenen Angaben bereits mehr als 15 Millionen US-Dollar (rund 13 Millionen Euro) in Forschung, Entwicklung und Produktion von Verbindungstechnologien für Mittelspannungsnetze. In Nottingham in Großbritannien flossen rund 35 Millionen US-Dollar (rund 30 Millionen Euro) in den Ausbau der Produktion von Erdungs- und Blitzschutztechnik.
ABB beschäftigt weltweit rund 110.000 Mitarbeitende. Das Unternehmen ist in den Bereichen Elektrifizierung und Automation tätig.
Im Mittelpunkt des Investitionsprogramms steht eine neue Produktionsstätte im italienischen Dalmine. Dort plant ABB 100 Millionen US-Dollar in die Fertigung luftisolierter und SF6-freier Mittelspannungsschaltanlagen sowie Leistungsschalter zu investieren. Weitere 100 Millionen US-Dollar sollen in Kapazitätserweiterungen an Standorten in Deutschland (Ratingen), Bulgarien, Finnland, Norwegen und Polen fließen. Produziert werden dort unter anderem gasisolierte Schaltanlagen (GIS), Vakuum-Schaltkammern und Relais für die Stromverteilung. Die Investitionen sollen die Verfügbarkeit der Technologien erhöhen und Lieferzeiten verkürzen.
Das Unternehmen verweist auf Zahlen der Internationalen Energieagentur (IEA), denen zufolge der Anteil von Strom am Endenergieverbrauch bis 2030 voraussichtlich von derzeit rund 20 Prozent auf nahezu 30 Prozent steigen werde. „Mit diesen Investitionen in Höhe von 200 Millionen US-Dollar bauen wir unsere Fertigungs- und Technologiekapazitäten im Mittelspannungsbereich in Europa gezielt aus – so können wir unsere Kunden angesichts des wachsenden Strombedarfs und der Weiterentwicklung der Netzinfrastruktur bestmöglich unterstütze“, lässt sich ABB-CEO Morten Wierod zitieren.
„Treiber der Nachfrage sind grundlegende strukturelle Entwicklungen wie die Netzmodernisierung, die Integration erneuerbarer Energien, das Wachstum von Rechenzentren und der Übergang zu nachhaltigeren Technologien. Diese Vorhaben machen es uns möglich, unsere Produktionskapazitäten auszubauen, die Produktverfügbarkeit zu verbessern und die Lieferzeiten für Kunden in Europa und darüber hinaus zu verkürzen.“
Mit den Investitionen setze man den bereits begonnen Kurs fort: Im ungarischen Kecskemet investiert ABB nach eigenen Angaben bereits mehr als 15 Millionen US-Dollar (rund 13 Millionen Euro) in Forschung, Entwicklung und Produktion von Verbindungstechnologien für Mittelspannungsnetze. In Nottingham in Großbritannien flossen rund 35 Millionen US-Dollar (rund 30 Millionen Euro) in den Ausbau der Produktion von Erdungs- und Blitzschutztechnik.
ABB beschäftigt weltweit rund 110.000 Mitarbeitende. Das Unternehmen ist in den Bereichen Elektrifizierung und Automation tätig.
© 2026 Energie & Management GmbH
Montag, 11.05.2026, 10:56 Uhr
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