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Enerige & Management > Wasserstoff - 30 Millionen für Wasserstoffprojekte im Verkehr
Quelle: Shutterstock / Scharfsinn
WASSERSTOFF:
30 Millionen für Wasserstoffprojekte im Verkehr
Der Bund stellt rund 30 Millionen Euro für Wasserstoffprojekte im Verkehr bereit. Gefördert werden Vorhaben in den Regionen Rügen-Stralsund, Erfurt und Rhein-Ruhr.
 
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat Förderurkunden für Wasserstoffprojekte in den Regionen Rügen-Stralsund, Erfurt und Rhein-Ruhr übergeben. Die drei Gewinnerregionen der zweiten Runde des Wettbewerbs „HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland“ in der Kategorie HyPerformer erhalten Investitionszuschüsse von insgesamt rund 30 Millionen Euro für Wasserstoffprojekte im Verkehrsbereich, wie das Verkehrsministerium mitteilt. 

Gefördert werden Projekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dazu zählen Erzeugung, Speicherung, Verteilung und Betankung ebenso wie der Einsatz von Wasserstoff im Verkehr.

„Deutschland ist Technologieführer und Vorreiter bei der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie“, lässt sich Verkehrsminister Schnieder zitieren. „Mit unserer Förderung ermöglichen wir den realen Einsatz innovativer Wasserstofflösungen im Verkehr. Wir unterstützen Regionen, die tragfähige Strukturen aufgebaut haben und nun den nächsten Schritt gehen wollen, von der Planung hin zur praktischen Anwendung im Verkehr zu kommen. Unser Ziel ist klar: Wasserstofftechnologie in die Fläche bringen und damit einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz im Verkehr leisten.“

Das Förderprogramm HyLand unterstützt seit 2019 Regionen beim Aufbau lokaler Wasserstoffstrategien für den Verkehr. Es ist in drei Stufen gegliedert: HyStarter für die Netzwerkbildung, HyExperts für die Konzeptentwicklung und HyPerformer für die Umsetzung konkreter Projekte. Nach Angaben des Ministeriums umfasst das Programm mit den drei neuen HyPerformer-Regionen inzwischen 53 geförderte Wasserstoffregionen in Deutschland. 

Die Förderung erfolgt im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Koordiniert wird das Programm von der Now GmbH, umgesetzt durch den Projektträger Jülich.
 

Katia Meyer-Tien
Redakteurin
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