Quelle: Uniper
PERSONALIE:
Uniper verlängert mit CEO
Michael Lewis bleibt weitere fünf Jahre Vorstandsvorsitzender des Düsseldorfers Energiekonzerns Uniper.
Michael Lewis wurde für weitere fünf Jahre als Vorstandsvorsitzender an die Spitze des Uniper-Konzerns berufen. „Die neue
Amtszeit beginnt am 1. November 2026, ersetzt die bisherige Bestellung bis Mai 2028 und endet am 31. Oktober 2031“, heißt
es in einer Mitteilung.
Lewis steht seit Juni 2023 an der Spitze von Uniper. Der britische Ingenieur war zuvor Vorstandschef von Eon UK. Bei Uniper folgte er auf Klaus-Dieter Maubach, der nach der Verstaatlichung des Unternehmens ausgeschieden war.
Zu den anstehenden Herausforderungen für Lewis gehört insbesondere die Reprivatisierung des Energiekonzerns. Die Bundesregierung hatte im Mai 2026 ein Verfahren zur Veräußerung von Anteilen eingeleitet. Dabei werden sowohl der Verkauf an Investoren als auch ein Börsengang geprüft.
Der Bund hält derzeit noch gut 99 Prozent an Uniper. Aufgrund von Auflagen der Europäischen Union muss Deutschland seinen Anteil bis Ende 2028 auf höchstens 25 Prozent plus eine Aktie reduzieren.
Uniper war 2022 infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und des Ausfalls russischer Gaslieferungen in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Der Bund rettete den damals größten deutschen Gasimporteur mit Milliardenhilfen vor der Insolvenz und übernahm nahezu sämtliche Anteile. (sag)
Lewis steht seit Juni 2023 an der Spitze von Uniper. Der britische Ingenieur war zuvor Vorstandschef von Eon UK. Bei Uniper folgte er auf Klaus-Dieter Maubach, der nach der Verstaatlichung des Unternehmens ausgeschieden war.
Zu den anstehenden Herausforderungen für Lewis gehört insbesondere die Reprivatisierung des Energiekonzerns. Die Bundesregierung hatte im Mai 2026 ein Verfahren zur Veräußerung von Anteilen eingeleitet. Dabei werden sowohl der Verkauf an Investoren als auch ein Börsengang geprüft.
Der Bund hält derzeit noch gut 99 Prozent an Uniper. Aufgrund von Auflagen der Europäischen Union muss Deutschland seinen Anteil bis Ende 2028 auf höchstens 25 Prozent plus eine Aktie reduzieren.
Uniper war 2022 infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und des Ausfalls russischer Gaslieferungen in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Der Bund rettete den damals größten deutschen Gasimporteur mit Milliardenhilfen vor der Insolvenz und übernahm nahezu sämtliche Anteile. (sag)
© 2026 Energie & Management GmbH
Donnerstag, 15.10.2026, 11:19 Uhr
Donnerstag, 15.10.2026, 11:19 Uhr
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