• Fester Handel nach Eskalation am Golf
  • Erzeugernetzentgelte wären kontraproduktiv
  • Whitepaper: Niederspannungsnetze verkraften weiteren PV-Ausbau
  • Sanierungsbereitschaft in kleinen Unternehmen steigt
  • Fördertopf für energetische Stadtsanierung leer
  • Danfoss baut Produktion für Wärmepumpen aus
  • Skyborn Renewables mit neuem COO
  • EU-Kommission will mehr Schulden für Energiewende erlauben
  • PV und Speicher für Großkunden
  • Kiwigrid kooperiert mit Tibber bei Vermarktung von Flexibilitäten
Enerige & Management > Wirtschaft - Uniper und Stadtwerke Wolfenbüttel schließen PPA
Quelle: Fotolia / Mellimage
WIRTSCHAFT:
Uniper und Stadtwerke Wolfenbüttel schließen PPA
Der Energiekonzern Uniper und die Stadtwerke Wolfenbüttel haben einen langfristigen Liefervertrag für Strom aus Onshore-Windkraftanlagen unterzeichnet.
 
Das Power Purchase Agreement (PPA) sieht vor, dass die Stadtwerke 100 Prozent der Stromerzeugung aus einem niedersächsischen Windpark erhalten. Damit werde ein nachhaltiger Weiterbetrieb ausgeförderter Post-EEG-Anlagen ermöglicht, heißt es in einer Mitteilung von Uniper.

Das PPA umfasst nach Unternehmensangaben eine jährliche Liefermenge von rund 9 Millionen kWh Windstrom und soll damit etwa 15 Prozent des Produktkunden-Portfolios der Stadtwerke abdecken. Die Lieferung startete Anfang dieses Jahres.

„Die Zusammenarbeit unterstreicht unsere Funktion als verlässlicher Energielieferant, indem wir unseren Kunden CO2-neutralen Strom anbieten und unsere Positionierung im Sinne der Nachhaltigkeit noch weiter stärken“, kommentiert Vera Steiner, kaufmännische Geschäftsführerin des kommunalen Unternehmens.

Andreas Gemballa, Geschäftsführer bei Uniper Energy Sales, verweist auf den Pay-as-Forecasted-Ansatz in der Vereinbarung: „Die Abrechnung erfolgt auf Basis der prognostizierten Produktion – das reduziert Risiken, erhöht die Planbarkeit und senkt den operativen Aufwand.“
 

Manfred Fischer
© 2026 Energie & Management GmbH
Freitag, 27.03.2026, 14:39 Uhr

Mehr zum Thema