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BILANZ:
Stadtwerke Lübbecke steigern Umsatz bei rückläufigem Ergebnis
Die Stadtwerke Lübbecke konnten im vergangenen Geschäftsjahr 2025 Umsatz und Investitionen steigern. Das Ergebnis sank jedoch um 28,5 Prozent.
Die Stadtwerke Lübbecke GmbH hat im Geschäftsjahr 2025 ihren Umsatz gesteigert, beim Ergebnis aber einen Rückgang verbucht.
Das geht aus dem veröffentlichten Geschäftsbericht hervor. Die Umsatzerlöse ohne Energiesteuer erhöhten sich von 59,37 Millionen Euro auf 61,46 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von 3,5 Prozent. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sank dagegen von 2,32 Millionen Euro auf 1,66 Millionen Euro. Damit lag es 28,5 Prozent unter dem Vorjahreswert und 15,1 Prozent unter dem Plan. Im Ergebnis enthalten ist ein Verlustausgleich von 2,49 Millionen Euro für die Netzgesellschaft Lübbecke.
Parallel dazu erhöhte der kommunale Versorger seine Investitionen. Die Gesamtinvestitionen stiegen von 5,38 Millionen Euro im Jahr 2024 auf 6,51 Millionen Euro. Das Eigenkapital stieg von 21,19 Millionen auf 22,44 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote erreichte 37,8 Prozent nach 37,05 Prozent im Vorjahr.
„Das Geschäftsjahr 2025 hat erneut gezeigt, dass kommunale Energieversorger vor tiefgreifenden Veränderungen stehen“, sagte Markus Hannig, Geschäftsführer der Stadtwerke Lübbecke. „Die kommenden Jahre werden von hohen Investitionen und tiefgreifenden Veränderungen geprägt sein. Wir sehen darin vor allem die Chance, die Stadtwerke Lübbecke als starken regionalen Energiedienstleister nachhaltig für die Zukunft aufzustellen.“
Stromgeschäft legt deutlich zu
Die Verschiebungen zwischen den Sparten fallen deutlich bei dem Versorger im Nordosten Nordrhein-Westfalens aus. Im Stromgeschäft stiegen die Erlöse um 28,3 Prozent von 24,01 auf 30,80 Millionen Euro. Der Stromverkauf an Endverbraucher und die Netzgesellschaft erhöhte sich von 61,0 Millionen auf 98,2 Millionen kWh. Den größten Zuwachs verzeichnete das Segment der Sondervertragskunden mit Leistungsmessung: Dort stieg die Menge von 19,5 Millionen auf 52,3 Millionen kWh. Bei Tarifkunden erhöhte sich der Absatz von 41,5 Millionen auf 45,9 Millionen kWh.
Gegenläufig entwickelte sich das Gasgeschäft. Der Erdgasabsatz sank um 2,3 Prozent auf 240,9 Millionen kWh. Die Erlöse aus dem Erdgas- und Flüssiggasgeschäft gingen um 15,6 Prozent von 28,84 Millionen auf 24,35 Millionen Euro zurück. Nach Angaben der Stadtwerke setzt sich insbesondere bei Tarifkunden der Absatzrückgang fort, den das Unternehmen auf den Wechsel zu anderen Heizsystemen zurückführt. Die Erdgastankstelle stellte SWL bereits im Januar 2025 ein, der Flüssiggasverkauf endete zum 30. Juni.
Beim Nahwärmegeschäft zeigt der Abschluss eine gegenläufige Entwicklung von Mengen und Erlösen. Der Absatz stieg um 3,2 Prozent von rund 4,85 auf 5 Millionen kWh. Die Erlöse gingen zugleich von knapp 800.000 auf rund 627.000 Euro zurück. Die Wärme stammt von der Bioenergie Lübbecke GmbH & Co. KG und gelangt über das Wärmenetz der Stadtwerke zu den Kunden.
Für 2026 kalkulieren die Stadtwerke mit einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 1,32 Millionen Euro. Damit würde das Ergebnis erneut unter dem Wert des Vorjahres liegen. Für die mittelfristige Entwicklung kündigt das Unternehmen weitere Investitionen in Stromnetze und Energiedienstleistungen an. Die Geschäftsfelder Wärme und Elektromobilität sollen ebenfalls weiter an Bedeutung gewinnen.
Die Geschäftsführung geht deshalb davon aus, dass die Jahresergebnisse künftig unter dem Niveau früherer Geschäftsjahre bleiben. Zu den neuen Geschäftsfeldern soll ab 2026 ein Wärmepumpen-Pachtmodell gehören; später sollen Contracting-Angebote folgen. Daneben hat die Tochtergesellschaft Smile Energy ein digitales Energieprodukt angekündigt. Seit Januar 2026 verfügen die Stadtwerke neben dem Strom- auch über einen eigenen Gasbilanzkreis. (hr)
Parallel dazu erhöhte der kommunale Versorger seine Investitionen. Die Gesamtinvestitionen stiegen von 5,38 Millionen Euro im Jahr 2024 auf 6,51 Millionen Euro. Das Eigenkapital stieg von 21,19 Millionen auf 22,44 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote erreichte 37,8 Prozent nach 37,05 Prozent im Vorjahr.
„Das Geschäftsjahr 2025 hat erneut gezeigt, dass kommunale Energieversorger vor tiefgreifenden Veränderungen stehen“, sagte Markus Hannig, Geschäftsführer der Stadtwerke Lübbecke. „Die kommenden Jahre werden von hohen Investitionen und tiefgreifenden Veränderungen geprägt sein. Wir sehen darin vor allem die Chance, die Stadtwerke Lübbecke als starken regionalen Energiedienstleister nachhaltig für die Zukunft aufzustellen.“
Stromgeschäft legt deutlich zu
Die Verschiebungen zwischen den Sparten fallen deutlich bei dem Versorger im Nordosten Nordrhein-Westfalens aus. Im Stromgeschäft stiegen die Erlöse um 28,3 Prozent von 24,01 auf 30,80 Millionen Euro. Der Stromverkauf an Endverbraucher und die Netzgesellschaft erhöhte sich von 61,0 Millionen auf 98,2 Millionen kWh. Den größten Zuwachs verzeichnete das Segment der Sondervertragskunden mit Leistungsmessung: Dort stieg die Menge von 19,5 Millionen auf 52,3 Millionen kWh. Bei Tarifkunden erhöhte sich der Absatz von 41,5 Millionen auf 45,9 Millionen kWh.
Gegenläufig entwickelte sich das Gasgeschäft. Der Erdgasabsatz sank um 2,3 Prozent auf 240,9 Millionen kWh. Die Erlöse aus dem Erdgas- und Flüssiggasgeschäft gingen um 15,6 Prozent von 28,84 Millionen auf 24,35 Millionen Euro zurück. Nach Angaben der Stadtwerke setzt sich insbesondere bei Tarifkunden der Absatzrückgang fort, den das Unternehmen auf den Wechsel zu anderen Heizsystemen zurückführt. Die Erdgastankstelle stellte SWL bereits im Januar 2025 ein, der Flüssiggasverkauf endete zum 30. Juni.
Beim Nahwärmegeschäft zeigt der Abschluss eine gegenläufige Entwicklung von Mengen und Erlösen. Der Absatz stieg um 3,2 Prozent von rund 4,85 auf 5 Millionen kWh. Die Erlöse gingen zugleich von knapp 800.000 auf rund 627.000 Euro zurück. Die Wärme stammt von der Bioenergie Lübbecke GmbH & Co. KG und gelangt über das Wärmenetz der Stadtwerke zu den Kunden.
Für 2026 kalkulieren die Stadtwerke mit einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 1,32 Millionen Euro. Damit würde das Ergebnis erneut unter dem Wert des Vorjahres liegen. Für die mittelfristige Entwicklung kündigt das Unternehmen weitere Investitionen in Stromnetze und Energiedienstleistungen an. Die Geschäftsfelder Wärme und Elektromobilität sollen ebenfalls weiter an Bedeutung gewinnen.
Die Geschäftsführung geht deshalb davon aus, dass die Jahresergebnisse künftig unter dem Niveau früherer Geschäftsjahre bleiben. Zu den neuen Geschäftsfeldern soll ab 2026 ein Wärmepumpen-Pachtmodell gehören; später sollen Contracting-Angebote folgen. Daneben hat die Tochtergesellschaft Smile Energy ein digitales Energieprodukt angekündigt. Seit Januar 2026 verfügen die Stadtwerke neben dem Strom- auch über einen eigenen Gasbilanzkreis. (hr)
© 2026 Energie & Management GmbH
Mittwoch, 23.09.2026, 11:51 Uhr
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