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Enerige & Management > Wärme - Pelletpreise steigen im August leicht an
Quelle: Shutterstock / tchara
WÄRME:
Pelletpreise steigen im August leicht an
Die Preise für Holzpellets legen nach dem Sommertief wieder zu. Im August meldet das Deutsche Pelletinstitut einen Anstieg von 2,7 Prozent pro Tonne.
 
Nach den aktuellen Angaben des in Berlin ansässigen Deutschen Pelletinstituts („DEPI“) kostet eine Tonne Holzpellets im August durchschnittlich 310,82 Euro. Damit liegt der Preis 2,7 Prozent über dem Vormonat. Die Fachleute des Instituts empfehlen Verbrauchern, ihre Bestellungen für die Heizsaison bald zu tätigen, da mit dem Ende der Sommerferien die Nachfrage wieder anzieht.

Die Nachfrage nach Pellets steigt im Spätsommer regelmäßig an, sobald Haushalte und Handel ihre Vorräte auffüllen. Geschäftsführer Martin Bentele betont in einer Mitteilung des Instituts, dass sich eine zeitnahe Einlagerung noch zu den vergleichsweise günstigen Konditionen lohne. Für die Qualitätssicherung rät er zum Kauf von ENplus-zertifizierten Pellets, da hier eine lückenlose Kontrolle von Produktion bis Lieferung gewährleistet sei.

Eine Kilowattstunde Wärme aus Pellets liegt derzeit bei 6,22 Cent. Damit sich laut Depi, dass Pellets auch weiterhin günstiger als Heizöl und Erdgas bleiben. Während Heizöl derzeit bei rund 8,73 Cent pro Kilowattstunde liegt und Erdgas bei 11,06 Cent, beträgt der Preis für Pellets 6,22 Cent/kWh. Damit halten Holzpellets ihren Preisvorteil im Wärmemarkt stabil.
 
Entwicklung der Brennstoffkosten in Deutschland von Juli 2024 bis August 2025
(zur Vollansicht bitte auf die Grafik klicken)
Quelle: Depi

In den Regionen zeigen sich leichte Unterschiede: In Süddeutschland wird die Tonne Pellets bei einer Abnahmemenge von sechs Tonnen mit 312,01 Euro gehandelt, in Nord- und Ostdeutschland mit 307,03 Euro und in Mitteldeutschland mit 305,42 Euro. Bei größeren Bestellungen von 26 Tonnen liegen die Preise niedriger: Im Süden bei 297,34 Euro, in Mitteldeutschland bei 288,52 Euro und im Norden und Osten bei 292,90 Euro.

Das Depi erhebt und veröffentlicht seit 2011 monatlich den Pelletpreis. Zuvor hatte der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) diese Aufgabe übernommen. Grundlage ist der Durchschnittspreis für Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1, jeweils für Abnahmemengen von drei, sechs und 26 Tonnen. Erhoben werden bundesweite Werte sowie regionale Preisniveaus für Süd-, Mittel- und Nordostdeutschland.
 

Davina Spohn
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