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Enerige & Management > Wärme - Pelletpreise spürbar gestiegen
Quelle: Shutterstock / tchara
WÄRME:
Pelletpreise spürbar gestiegen
Jahreszeitlich bedingt haben die Holzpelletpreise im September angezogen, zeigt die Preisübersicht des Depi.
 
Der Preis für Holzpellets habe sich im September erhöht, allerdings sei das für die Jahreszeit üblich, schreibt das Deutschen Pelletinstituts (Depi) in Berlin. Aktuell kostet eine Tonne Pellets durchschnittlich 335,04 Euro. Das zeigt die regelmäßige Preisübersicht.

Umgerechnet zahlen Nutzer aktuell 6,70 Cent pro kWh Wärme. Gegenüber dem Vormonat bedeutet dies ein Plus von rund 7,8 Prozent. Doch sind Holzpellets immer noch um einiges billiger als Heizöl „Der Preisvorteil gegenüber Heizöl liegt bei rund 26 Prozent“, so das Depi.

Es weist zudem auf regionale Preisunterschiede hin: In Süddeutschland liegt der Preis bei 339,96 Euro/t, in Nord- und Ostdeutschland bei 338,77 Euro/t, in Mitteldeutschland bei 325,84 Euro/t. Die Abnahmemenge bei dem Beispiel beträgt sechs Tonnen.

Für Großabnehmer mit 26 Tonnen werden bundesweit durchschnittlich 318,15 Euro/t fällig, wobei in der Mitte Deutschlands die niedrigsten Preise mit 309,54 Euro/t zu verzeichnen sind. Die Gebiete Deutschland Süd (323,52 Euro/Tonne) und Deutschland Nord/Ost (321,46 Euro/Tonne) verzeichnen höhere Preise.

Laut Verband ist die Entwicklung typisch für den Übergang in die Heizsaison. „Sobald die Nachfrage zunimmt, steigen erfahrungsgemäß auch die Preise“, sagt Geschäftsführer Martin Bentele. Er rät, bei der Beschaffung auf das „ENplus-Siegel“ zu achten. Diese Zertifizierung gewährleiste eine durchgängige Qualitätssicherung von der Herstellung bis zur Lieferung, was einen reibungslosen Betrieb von Heizung oder Kaminofen sicherstelle.

Der Depi-Pelletpreis wird seit 2011 monatlich veröffentlicht. Er bezieht sich auf Pellets der Qualitätsklasse „ENplus A1“ und berücksichtigt die Lieferung im Umkreis von 50 Kilometern inklusive Mehrwertsteuer. Er soll einen bundesweiten Referenzwert für Endverbraucher und Energieversorger bilden, so das Deutsche Pelletinstitut.
 
Quelle: Deutsches Pelletinstitut
 

Stefan Sagmeister
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