
Quelle: Shutterstock / RGtimeline
GEOTHERMIE:
München und Partner planen neue Wärmequelle
Die neue Gesellschaft „Zukunftswärme M West“ will München, Germering und Puchheim mit klimaneutraler Wärme versorgen. Ziel ist der Bau einer Geothermieanlage.
Die Stadtwerke München (SWM) haben gemeinsam mit den Städten Germering und Puchheim am 30. Juli die Geothermiegesellschaft „Zukunftswärme M West (ZMW)“ gegründet. 60 Prozent der Anteile halten die Stadtwerke, Germering 25 Prozent und Puchheim 15 Prozent.
Bereits im Februar dieses Jahres hatten die Stadträte in den beiden, im oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck, westlich von München gelegenen Städten der Kooperation zugestimmt. Danach setzten die Partner alle notwendigen Schritte um und ließen die ZMW ins Handelsregister eintragen. Mit der Gesellschaft wollen die Beteiligten eine sichere, preisstabile und klimaneutrale Wärmeversorgung für die Bürger in ihren Kommunen schaffen. Die SWM bringen mehr als 20 Jahre Erfahrung mit Tiefengeothermie ein, sie betreiben bereits sechs Anlagen im Münchener Raum.
Germering und Puchheim nutzen die Beteiligung, um ihre lokale Wärmeversorgung auszubauen. Beide Kommunen wollen damit ihre Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und externen Lieferanten verringern. Ein weiterer Vorteil der Zusammenarbeit liegt in der gemeinsamen Finanzierung: Die Partner teilen sich die Investitions- und Betriebskosten, was das Vorhaben wirtschaftlich leichter umsetzbar macht. Nach aktuellem Zeitplan soll die neue Geothermieanlage frühestens 2033 den Betrieb aufnehmen.
Mit der ZMW rücken Germering und Puchheim in den Kreis der Kommunen auf, die in Bayern auf Tiefengeothermie setzen. Beide Städte liegen in einer Region, in der der Untergrund günstige geologische Bedingungen für Wärme aus der Tiefe bieten könnte. Die geplante Anlage soll heißes Wasser aus mehreren tausend Metern Tiefe an die Oberfläche fördern, um es in Wärmenetze einzuspeisen.
Christine Cröniger, Projektmanagerin bei den Stadtwerken München, hat die Geschäftsführung der neuen Gesellschaft übernommen. Sie begleitete das Vorhaben von Beginn an und treibt nun die nächsten Projektschritte voran: Zunächst beantragen die Partner den erforderlichen Claim, um das geothermische Potenzial zu sichern. Parallel werben sie Fördermittel ein und geben eine Machbarkeitsstudie in Auftrag, um unter anderem den am besten geeigneten Standort für die Bohrungen zu bestimmen.
Für den Herbst planen die Partner eine öffentliche Informationsveranstaltung in Puchheim. Dort wollen sie den Anwohnern das Projekt vorstellen, offene Fragen beantworten und über den geplanten Zeitablauf informieren.
Informationen zum aktuellen Stand der ZMW finden sich auf der Internetseite der Zukunftswärme M West .
In einer früheren Version dieses Beitrags hatten wir irrtümlich von einer Kooperation zwischen Unterhaching und den Stadtwerken München berichtet. Dies haben wir korrigiert.
Bereits im Februar dieses Jahres hatten die Stadträte in den beiden, im oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck, westlich von München gelegenen Städten der Kooperation zugestimmt. Danach setzten die Partner alle notwendigen Schritte um und ließen die ZMW ins Handelsregister eintragen. Mit der Gesellschaft wollen die Beteiligten eine sichere, preisstabile und klimaneutrale Wärmeversorgung für die Bürger in ihren Kommunen schaffen. Die SWM bringen mehr als 20 Jahre Erfahrung mit Tiefengeothermie ein, sie betreiben bereits sechs Anlagen im Münchener Raum.
Germering und Puchheim nutzen die Beteiligung, um ihre lokale Wärmeversorgung auszubauen. Beide Kommunen wollen damit ihre Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und externen Lieferanten verringern. Ein weiterer Vorteil der Zusammenarbeit liegt in der gemeinsamen Finanzierung: Die Partner teilen sich die Investitions- und Betriebskosten, was das Vorhaben wirtschaftlich leichter umsetzbar macht. Nach aktuellem Zeitplan soll die neue Geothermieanlage frühestens 2033 den Betrieb aufnehmen.
Mit der ZMW rücken Germering und Puchheim in den Kreis der Kommunen auf, die in Bayern auf Tiefengeothermie setzen. Beide Städte liegen in einer Region, in der der Untergrund günstige geologische Bedingungen für Wärme aus der Tiefe bieten könnte. Die geplante Anlage soll heißes Wasser aus mehreren tausend Metern Tiefe an die Oberfläche fördern, um es in Wärmenetze einzuspeisen.
Christine Cröniger, Projektmanagerin bei den Stadtwerken München, hat die Geschäftsführung der neuen Gesellschaft übernommen. Sie begleitete das Vorhaben von Beginn an und treibt nun die nächsten Projektschritte voran: Zunächst beantragen die Partner den erforderlichen Claim, um das geothermische Potenzial zu sichern. Parallel werben sie Fördermittel ein und geben eine Machbarkeitsstudie in Auftrag, um unter anderem den am besten geeigneten Standort für die Bohrungen zu bestimmen.
Für den Herbst planen die Partner eine öffentliche Informationsveranstaltung in Puchheim. Dort wollen sie den Anwohnern das Projekt vorstellen, offene Fragen beantworten und über den geplanten Zeitablauf informieren.
Informationen zum aktuellen Stand der ZMW finden sich auf der Internetseite der Zukunftswärme M West .
In einer früheren Version dieses Beitrags hatten wir irrtümlich von einer Kooperation zwischen Unterhaching und den Stadtwerken München berichtet. Dies haben wir korrigiert.

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Montag, 11.08.2025, 15:34 Uhr
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