Quelle: E&M
GASTBEITRAG:
Mit skalierbarer Ladeinfrastruktur zur regionalen Energiewende
Über 400 Ladepunkte, 170.000 Ladevorgänge und ein starkes Software-Ökosystem: Wie die Stadtwerke Heidelberg mit Chargecloud Elektromobilität skalieren, erläutert Steven Haaß*.
Die Stadtwerke Heidelberg zählen zu den größten rein kommunalen Energieversorgern in Deutschland und versorgen rund 200.000
Menschen in Stadt und Region zuverlässig mit Energie und Netzdienstleistungen. Sie übernehmen zudem Aufgaben im ÖPNV und betreiben
Bäder, Garagen und die Heidelberger Bergbahnen.
Partner auf dem Weg zur Klimaneutralität
Die enge Verbindung zur Region prägt das Handeln des Unternehmens. Als zentraler Partner unterstützt es Heidelberg auf dem Weg zur Klimaneutralität und setzt seit 2010 die „Energiekonzeption 2030“ um. Viele Meilensteine sind bereits erreicht, Fortschritte werden jährlich transparent dokumentiert.
E-Mobilität als Treiber der Energiewende
Ein besonderer Schwerpunkt liegt im Ausbau der Ladeinfrastruktur. Seit 2011 entwickeln die Stadtwerke Heidelberg Energie das regionale Ladenetz systematisch weiter – von einer ersten Station hin zu mehr als 400 Ladepunkten an über 100 Standorten. Dabei spielen moderne Softwarelösungen eine zentrale Rolle.
Seit 2019 arbeiten die Stadtwerke Heidelberg und die „chargecloud GmbH“ beim Betrieb der Ladeinfrastruktur zusammen . Vier Herausforderungen machten damals einen Systemwechsel erforderlich:
Mit Chargecloud fanden die Stadtwerke Heidelberg den richtigen Partner sowie eine leistungsstarke, skalierbare und zukunftssichere Softwarelösung.
Effiziente Migration auf ein neues System
Der Wechsel des „Charge Point Management Systems“ (CPMS) war ein entscheidender Schritt, der dank eines strukturierten Onboardings und des engen Austauschs mit dem Chargecloud-Team nahezu reibungslos gelang. Kleine Herausforderungen an einzelnen Standorten konnten durch gute Zusammenarbeit schnell gelöst werden. Ein gemeinsames Dashboard unterstützte die transparente Projektkoordination.
Modulare Lösungen für den regionalen Ausbau
Die Stadtwerke Heidelberg nutzen heute verschiedene Module und Add-ons aus dem Chargecloud-Ökosystem. Dazu zählen:
Erfolgsentwicklung der vergangenen Jahre
Seit Einführung der neuen Softwarelösung konnte die Ladeinfrastruktur deutlich erweitert werden. Die App „heidelberg EMOBIL“, das Roaming-Angebot und transparente Tarifmodelle werden von Kundinnen und Kunden sehr gut angenommen. Besonders die standortabhängige Preisgestaltung eröffnet neue Möglichkeiten, unterschiedliche Zielgruppen gezielt zu adressieren.
Meilensteine:
Die Stadtwerke Heidelberg treiben den Ausbau der Ladeinfrastruktur kontinuierlich voran – unterstützt durch ein Software-Ökosystem, das Automatisierung, Skalierbarkeit und Anpassungsfähigkeit ermöglicht. So entstehen weitere Lademöglichkeiten im öffentlichen und privaten Raum, die die regionale Energiewende langfristig sichern.
*Steven Haaß ist Head of Customer Success bei der „chargecloud GmbH“ mit Sitz in Köln.
Partner auf dem Weg zur Klimaneutralität
Die enge Verbindung zur Region prägt das Handeln des Unternehmens. Als zentraler Partner unterstützt es Heidelberg auf dem Weg zur Klimaneutralität und setzt seit 2010 die „Energiekonzeption 2030“ um. Viele Meilensteine sind bereits erreicht, Fortschritte werden jährlich transparent dokumentiert.
E-Mobilität als Treiber der Energiewende
Ein besonderer Schwerpunkt liegt im Ausbau der Ladeinfrastruktur. Seit 2011 entwickeln die Stadtwerke Heidelberg Energie das regionale Ladenetz systematisch weiter – von einer ersten Station hin zu mehr als 400 Ladepunkten an über 100 Standorten. Dabei spielen moderne Softwarelösungen eine zentrale Rolle.
Seit 2019 arbeiten die Stadtwerke Heidelberg und die „chargecloud GmbH“ beim Betrieb der Ladeinfrastruktur zusammen . Vier Herausforderungen machten damals einen Systemwechsel erforderlich:
- Begrenzte Skalierbarkeit: Der Betrieb von anfangs 31 Ladepunkten musste aufgrund der wachsenden Popularität der E-Mobilität aufgestockt werden, was mit der bestehenden Softwarelandschaft nicht mehr realisierbar war.
- Abrechnungsprozesse: Die zunehmende Anzahl an Ladevorgängen erforderte eine flexible, automatisierte Abrechnungslösung.
- Roaming & Kundenkomfort: Zum Wachstum gehört auch Weiterentwicklung – eine Anbindung an externe Ladenetzwerke wurde immer wichtiger, um mehr Nutzenden den Zugang zu ermöglichen.
- Individuelle Tarifgestaltung: Die Anforderungen an kundenfreundliche und dynamische Preismodelle nahmen zu.

Die Stadtwerke Heidelberg und Chargecloud: Partner auf dem Weg zur Klimaneutralität
Quelle: Chargecloud
Quelle: Chargecloud
Mit Chargecloud fanden die Stadtwerke Heidelberg den richtigen Partner sowie eine leistungsstarke, skalierbare und zukunftssichere Softwarelösung.
Effiziente Migration auf ein neues System
Der Wechsel des „Charge Point Management Systems“ (CPMS) war ein entscheidender Schritt, der dank eines strukturierten Onboardings und des engen Austauschs mit dem Chargecloud-Team nahezu reibungslos gelang. Kleine Herausforderungen an einzelnen Standorten konnten durch gute Zusammenarbeit schnell gelöst werden. Ein gemeinsames Dashboard unterstützte die transparente Projektkoordination.
Modulare Lösungen für den regionalen Ausbau
Die Stadtwerke Heidelberg nutzen heute verschiedene Module und Add-ons aus dem Chargecloud-Ökosystem. Dazu zählen:
- Managed Roaming für den Zugang zu externen Ladenetzwerken,
- eine White-Label-App im eigenen Design („heidelberg EMOBIL“) und
- automatisierte Abrechnungs- und Zahlungsprozesse.
Erfolgsentwicklung der vergangenen Jahre
Seit Einführung der neuen Softwarelösung konnte die Ladeinfrastruktur deutlich erweitert werden. Die App „heidelberg EMOBIL“, das Roaming-Angebot und transparente Tarifmodelle werden von Kundinnen und Kunden sehr gut angenommen. Besonders die standortabhängige Preisgestaltung eröffnet neue Möglichkeiten, unterschiedliche Zielgruppen gezielt zu adressieren.
Meilensteine:
- über 400 Ladepunkte
- über 170.000 Ladevorgänge im Jahr 2024
- 13 Mitarbeitende im Bereich E-Mobilität und Photovoltaik
Die Stadtwerke Heidelberg treiben den Ausbau der Ladeinfrastruktur kontinuierlich voran – unterstützt durch ein Software-Ökosystem, das Automatisierung, Skalierbarkeit und Anpassungsfähigkeit ermöglicht. So entstehen weitere Lademöglichkeiten im öffentlichen und privaten Raum, die die regionale Energiewende langfristig sichern.
*Steven Haaß ist Head of Customer Success bei der „chargecloud GmbH“ mit Sitz in Köln.
Redaktion
© 2026 Energie & Management GmbH
Montag, 12.01.2026, 15:20 Uhr
Montag, 12.01.2026, 15:20 Uhr
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