Quelle: EIB
FINANZIERUNG:
Milliarden für die Energiewende vor Ort
Die Commerzbank gibt Kredite an deutsche Unternehmen für lokale und regionale Dekarbonisierungsmaßnahmen aus. Die Europäische Investitionsbank sichert die Kredite ab.
Die Europäische Investitionsbank (EIB) und die Commerzbank haben in Frankfurt eine neue Kooperation vereinbart. Grundlage
ist das erste Energie-Finanzierungsprogramm unter der neuen EU-Initiative „Growth 4 Energy“ (G4E). Ziel der Initiative ist
es, Investitionen auf lokaler und regionaler Ebene zu ermöglichen.
Kommunale Versorger sollen bei G4E-Projekten zum Umstieg auf eine nachhaltige Energieversorgung unterstützt werden. Einzelprojekte mit einem Volumen von bis zu 80 Millionen Euro können berücksichtigt werden. Insgesamt sollen „Energie-Investitionen in Höhe von rund 1,2 Milliarden Euro in Deutschland angestoßen werden“, heißt es in einer Mitteilung der EIB.
Die beiden Banken reagierten damit auf den Investitionsbedarf in der regionalen Energieinfrastruktur. Viele Stadtwerke könnten die notwendigen Mittel für die Modernisierung ihrer Strom- und Fernwärmenetze nur teilweise aus eigener Kraft oder mit bestehenden staatlichen Programmen aufbringen, heißt es weiter.
Die Folge sei eine erhebliche Finanzierungslücke, die den Umbau der örtlichen Versorgungssysteme verzögere. Neue Finanzierungsinstrumente seine deshalb notwendig, um die Transformation zu beschleunigen und kommunalen Unternehmen verlässliche Planungsgrundlagen zu bieten.
Im Rahmen des Programms übernimmt die EIB bis zu 50 Prozent des Risikos der Commerzbank bei Darlehen für förderfähige Projekte. Durch diese Risikoteilung muss die Commerzbank weniger Kapital für die Kreditvergabe hinterlegen und kann ihr Finanzierungsangebot für regionale Energieunternehmen ausweiten. Damit sollen insbesondere kleinere kommunale Vorhaben unterstützt werden, die bisher nur eingeschränkt finanzierbar waren.
Nadia Calvino, Präsidentin der EIB-Gruppe, erklärte: „Indem wir die Finanzkraft und Expertise der EIB mit der tiefen regionalen Verwurzelung der Commerzbank in Deutschland verbinden, können wir hunderte lokaler Energieprojekte anschieben.“ Die EIB mit Sitz in Luxemburg hat nach eigenen Angaben in den vergangenen fünf Jahren mehr als 5,5 Milliarden Euro für Energie-Investitionen in Deutschland bereitgestellt.
Für die Commerzbank ist die Kooperation ein Schritt, um kommunale Energieversorger gezielt zu unterstützen. Vorstandsvorsitzende Bettina Orlopp sagte: „Diese neue Partnerschaft mit der EIB zeigt unser gemeinsames Engagement für die Energiewende in Deutschland. Indem wir zusammenarbeiten und Risiken teilen, können wir regionale Versorgungsunternehmen dabei unterstützen, wichtige Projekte zu verwirklichen, die sie sonst nur schwer finanzieren könnten.“
Kommunale Versorger sollen bei G4E-Projekten zum Umstieg auf eine nachhaltige Energieversorgung unterstützt werden. Einzelprojekte mit einem Volumen von bis zu 80 Millionen Euro können berücksichtigt werden. Insgesamt sollen „Energie-Investitionen in Höhe von rund 1,2 Milliarden Euro in Deutschland angestoßen werden“, heißt es in einer Mitteilung der EIB.
Die beiden Banken reagierten damit auf den Investitionsbedarf in der regionalen Energieinfrastruktur. Viele Stadtwerke könnten die notwendigen Mittel für die Modernisierung ihrer Strom- und Fernwärmenetze nur teilweise aus eigener Kraft oder mit bestehenden staatlichen Programmen aufbringen, heißt es weiter.
Die Folge sei eine erhebliche Finanzierungslücke, die den Umbau der örtlichen Versorgungssysteme verzögere. Neue Finanzierungsinstrumente seine deshalb notwendig, um die Transformation zu beschleunigen und kommunalen Unternehmen verlässliche Planungsgrundlagen zu bieten.
Im Rahmen des Programms übernimmt die EIB bis zu 50 Prozent des Risikos der Commerzbank bei Darlehen für förderfähige Projekte. Durch diese Risikoteilung muss die Commerzbank weniger Kapital für die Kreditvergabe hinterlegen und kann ihr Finanzierungsangebot für regionale Energieunternehmen ausweiten. Damit sollen insbesondere kleinere kommunale Vorhaben unterstützt werden, die bisher nur eingeschränkt finanzierbar waren.
Nadia Calvino, Präsidentin der EIB-Gruppe, erklärte: „Indem wir die Finanzkraft und Expertise der EIB mit der tiefen regionalen Verwurzelung der Commerzbank in Deutschland verbinden, können wir hunderte lokaler Energieprojekte anschieben.“ Die EIB mit Sitz in Luxemburg hat nach eigenen Angaben in den vergangenen fünf Jahren mehr als 5,5 Milliarden Euro für Energie-Investitionen in Deutschland bereitgestellt.
Für die Commerzbank ist die Kooperation ein Schritt, um kommunale Energieversorger gezielt zu unterstützen. Vorstandsvorsitzende Bettina Orlopp sagte: „Diese neue Partnerschaft mit der EIB zeigt unser gemeinsames Engagement für die Energiewende in Deutschland. Indem wir zusammenarbeiten und Risiken teilen, können wir regionale Versorgungsunternehmen dabei unterstützen, wichtige Projekte zu verwirklichen, die sie sonst nur schwer finanzieren könnten.“
© 2025 Energie & Management GmbH
Dienstag, 25.11.2025, 13:42 Uhr
Dienstag, 25.11.2025, 13:42 Uhr
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