Quelle: Kurhan, Fotolia
BILANZ:
Mehr Gewinn für Green Planet Energy
Green Planet Energy hat den Jahresüberschuss 2025 deutlich gesteigert. Die Energiegenossenschaft investierte zugleich 12 Millionen Euro in den Ausbau ihres Energiewendegeschäfts.
Der Hamburger Ökostromanbieter Green Planet Energy hat den Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2025 deutlich erhöht. Nach Angaben
des Unternehmens lag das Ergebnis bei 3,12 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte die Genossenschaft einen Jahresüberschuss von 962.000 Euro erzielt. Der Umsatz einschließlich
Energiesteuern ging von 197,5 Millionen auf 185,0 Millionen Euro zurück. Gleichzeitig stieg das Ergebnis vor Zinsen und Steuern
(Ebit) leicht von 3,49 Millionen auf 3,75 Millionen Euro.
Den Geschäftsverlauf führt Green Planet Energy unter anderem auf die Entwicklung im Energievertrieb zurück. Vorstand Nils Müller erklärt, die Genossenschaft habe zum Jahreswechsel 2024/2025 die Strompreise um 4 Cent pro kWh gesenkt. Im Standardtarif „Ökostrom aktiv“ sei der Arbeitspreis dadurch auf 31,63 Cent pro kWh gesunken. Ziel sei gewesen, echten Ökostrom zu einem wettbewerbsfähigen Preis anzubieten und neue Stromkunden zu gewinnen. Tatsächlich stieg deren Zahl im Jahresverlauf um knapp 6.000 auf mehr als 166.200.
Die Zahl der Gaskunden sank dagegen um rund 2.300 auf knapp 19.600. Insgesamt versorgte Green Planet Energy zum Jahresende 2025 rund 185.800 Strom- und Gaskunden. Gleichzeitig stärkte der Zuwachs auf mehr als 51.000 Mitglieder nach Unternehmensangaben die Eigenkapitalbasis. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 67,9 Prozent.
Nach Unternehmensangaben investierte Green Planet Energy im vergangenen Geschäftsjahr rund 12 Millionen Euro in den Ausbau von Wind- und Solarprojekten sowie in neue Geschäftsfelder. Zu den Projekten zählen das abgeschlossene Repowering des Windparks Uetersen in Schleswig-Holstein, die Inbetriebnahme des Windparks Bälau mit dem ersten eigenen Umspannwerk sowie eine Agri-Photovoltaikanlage im österreichischen Parndorf. Darüber hinaus begann Green Planet Energy mit dem Bau eines Biodiversitäts-Solarparks im niedersächsischen Dedendorf, der gezielt Lebensräume für Tiere und Pflanzen schaffen soll.
Die Vertreterversammlung beschloss für das Geschäftsjahr eine Dividende von zwei Prozent. Nach Angaben von Green Planet Energy verbleibt der überwiegende Teil des erwirtschafteten Kapitals jedoch im Unternehmen. Er soll weitere Investitionen in Wind- und Solarprojekte sowie neue Geschäftsfelder wie Mieterstrom, Wärmepumpen und die Direktvermarktung erneuerbarer Energien finanzieren.
Quelle: Green Planet Energy EG
Den Geschäftsverlauf führt Green Planet Energy unter anderem auf die Entwicklung im Energievertrieb zurück. Vorstand Nils Müller erklärt, die Genossenschaft habe zum Jahreswechsel 2024/2025 die Strompreise um 4 Cent pro kWh gesenkt. Im Standardtarif „Ökostrom aktiv“ sei der Arbeitspreis dadurch auf 31,63 Cent pro kWh gesunken. Ziel sei gewesen, echten Ökostrom zu einem wettbewerbsfähigen Preis anzubieten und neue Stromkunden zu gewinnen. Tatsächlich stieg deren Zahl im Jahresverlauf um knapp 6.000 auf mehr als 166.200.
Die Zahl der Gaskunden sank dagegen um rund 2.300 auf knapp 19.600. Insgesamt versorgte Green Planet Energy zum Jahresende 2025 rund 185.800 Strom- und Gaskunden. Gleichzeitig stärkte der Zuwachs auf mehr als 51.000 Mitglieder nach Unternehmensangaben die Eigenkapitalbasis. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 67,9 Prozent.
Nach Unternehmensangaben investierte Green Planet Energy im vergangenen Geschäftsjahr rund 12 Millionen Euro in den Ausbau von Wind- und Solarprojekten sowie in neue Geschäftsfelder. Zu den Projekten zählen das abgeschlossene Repowering des Windparks Uetersen in Schleswig-Holstein, die Inbetriebnahme des Windparks Bälau mit dem ersten eigenen Umspannwerk sowie eine Agri-Photovoltaikanlage im österreichischen Parndorf. Darüber hinaus begann Green Planet Energy mit dem Bau eines Biodiversitäts-Solarparks im niedersächsischen Dedendorf, der gezielt Lebensräume für Tiere und Pflanzen schaffen soll.
Die Vertreterversammlung beschloss für das Geschäftsjahr eine Dividende von zwei Prozent. Nach Angaben von Green Planet Energy verbleibt der überwiegende Teil des erwirtschafteten Kapitals jedoch im Unternehmen. Er soll weitere Investitionen in Wind- und Solarprojekte sowie neue Geschäftsfelder wie Mieterstrom, Wärmepumpen und die Direktvermarktung erneuerbarer Energien finanzieren.
| 2025 | 2024 | Veränderung | |
| Umsatz inkl. Energiesteuern (in Tsd. Euro) | 184.976 | 197.506 | -6,3 % |
| Ebit (in Tsd. Euro) | 3.745 | 3.491 | +7,3 % |
| Jahresergebnis (in Tsd. Euro) | 3.124 | 962 | +224,7 % |
| Bilanzsumme (in Tsd. Euro) | 142.248 | 139.347 | +2,1 % |
| Eigenkapital (in Tsd. Euro) | 96.580 | 91.221 | +5,9 % |
| Eigenkapitalquote (in Prozent) | 67,9 | 65,5 | +2,4 Prozentpunkte |
| Stromkunden zum 31.12.2025 | 166.202 | 160.208 | +3,7 % |
| Gaskunden zum 31.12.2025 | 19.585 | 21.872 | -10,5 % |
© 2026 Energie & Management GmbH
Donnerstag, 02.07.2026, 15:25 Uhr
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