• Leag Nummer 2 bei Pellets in Europa
  • CO2-Rutsch entlastet Strompreise
  • Netzagentur nimmt „Preisausschläge auf den Weltmärkten“ wahr
  • DKV Mobility ebnet Kunden den Weg zu Ladebordsteinen
  • Bergung von Atommüll in Niedersachsen verzögert sich weiterhin
  • Rosatom hält an Kernkraft-Projekten im Iran fest
  • Studie: PV-PPA-Volumen mehr als halbiert
  • Windpark Schwarzenborn scheitert an Bundeswehr
  • Elektrisch auf der Vogelfluglinie
  • Stadtwerke Erfurt starten seismische Messungen
Enerige & Management > Gas - Kartellamt prüft Verdacht des Preismissbrauchs 
Quelle: Pixabay / Frauke Riether
GAS:
Kartellamt prüft Verdacht des Preismissbrauchs 
Zwölf Gasanbieter verlangen mehr als 20 Prozent über dem Schnitt für die Grundversorgung. Für die Kunden könnte es Kompensationen geben.
 
 
Wegen womöglich zu hoher Gaspreise sucht Niedersachsens Kartellbehörde das Gespräch mit zwölf Grundversorgern. Dabei handelt es sich um Unternehmen, deren Preise im September 2024 mindestens 20 Prozent über dem Durchschnitt aller Grundversorger lagen. 

Ziel sei es, den Verdacht des Preismissbrauchs aufzuklären und gegebenenfalls Kompensationslösungen für die Kunden zu erreichen, heißt es in einer Mitteilung des Wirtschaftsministeriums. „Sollte keine Einigung erzielt werden, werden formelle Kartellverwaltungsverfahren eingeleitet.“

Die Kartellbehörde hat bei mehr als 70 Unternehmen die Preise in der Gasgrundversorgung vor, während und nach der Energiekrise von 2021 bis 2024 untersucht. Die Abstände zwischen dem günstigsten und dem teuersten Grundversorger stiegen demnach in der Energiekrise auf das Vierfache und waren auch im vergangenen September noch doppelt so groß wie 2021.
 

dpa
© 2026 Energie & Management GmbH
Montag, 15.09.2025, 17:00 Uhr

Mehr zum Thema