Bei Eigentümern mit Pelletheizung verschiebt sich die Gewichtung. Für sie stehen Betriebs- und Wartungskosten häufiger an erster Stelle, während Anschaffungskosten seltener dominieren. Das Depi führt dies unter anderem auf Zuschüsse aus der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zurück.
Auch die Zukunftsfähigkeit der Technik spielt bei der Heizungswahl eine Rolle. 36,3 Prozent aller befragten Hausbesitzer nennen sie als wichtiges Kriterium, unter Pelletheizern sind es 39,8 Prozent. Noch stärker unterscheiden sich die Gruppen beim Anteil erneuerbarer Energien. 39 Prozent der Pelletheizer bewerten ihn als wichtig, unter allen Hausbesitzern sind es 20,6 Prozent.
Depi-Geschäftsführer Martin Bentele verweist außerdem auf die Brennstoffkosten. Nach Angaben des Instituts lag der Pelletpreis im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre mindestens 25 Prozent unter dem von Heizöl und 31 Prozent unter dem von Erdgas (wir berichteten). Pellets entstehen laut Depi überwiegend aus Reststoffen der regionalen Säge- und Holzindustrie.
Seit diesen Sommer ist zudem der sogenannte Klimageschwindigkeitsbonus von 20 auf 16 Prozent gesunken. Der Bonus ist Teil der staatlichen Heizungsförderung und unterstützt einen schnellen Heizungstausch finanziell. Nach Angaben des Depi soll er bis 2028 in mehreren Stufen weiter sinken. Wer jetzt eine Förderung für eine Pelletheizung beantragt, kann laut Institut noch die derzeit höheren Fördersätze nutzen. Für die Umsetzung bleiben anschließend 36 Monate.e. (ds)
Mittwoch, 19.08.2026, 13:30 Uhr

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