Quelle: Jonas Rosenberger
STADTWERKE:
Erste Bilanz und Neuausrichtung in Ahrensburg
Die Stadtwerke Ahrensburg (Schleswig-Holstein) haben ihre Führungsstruktur in Geschäftsführung und kaufmännischer Steuerung neu besetzt. Eine erste Bilanz.
Elmar Burgard hat am 1. Juli die Geschäftsführung der Stadtwerke Ahrensburg GmbH und der Glasfasertochter Badlantic Betriebsgesellschaft
mbH übernommen. Sven Braukmüller ergänzt das Führungsteam seit dem 15. Juli als Leiter Kaufmännische Dienste.
In Gesprächen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Bereiche habe Burgard, der zuvor in mehreren Managementpositionen im Bereich Energieversorgung tätig war, eine Bestandsaufnahme vorgenommen, wie es in einer Mitteilung des Versorgers heißt. Sein Fazit: Hohe fachlicher Kompetenz bei den Beschäftigten, aber auch konkreter Handlungsbedarf, was Prozesse, Schnittstellen und wirtschaftliche Steuerung einzelner Geschäftsfelder angeht.
„Die Stadtwerke Ahrensburg verfügen über eine gute Basis. Gleichzeitig stehen wesentliche Veränderungen an“, so Burgard. Die enge Einbindung von Stadt und Aufsichtsrat sei dabei ausdrücklich Teil des Konzepts. Die Geschäftsführung verstehe ihre Rolle darin, belastbare Entscheidungsgrundlagen zu schaffen, Chancen und Risiken transparent darzustellen und gemeinsam getroffene Entscheidungen konsequent umzusetzen.
Fokus auf die Wärme
Die Wärmeversorgung gilt bei den Stadtwerken als zentrales strategisches Zukunftsfeld. Erzeugung, Wärmenetze, Stromversorgung, Speicher und Betriebswirtschaftlichkeit als Gesamtsystem zu bewerten hat sich die neue Führung als Ziel vorgegeben. Das Fernwärmeprojekt Reeshoop mit einer Gesamtinvestition von rund 30 Millionen Euro und einer geplanten Jahresliefermenge von 23 Millionen kWh klimaneutraler Wärme soll planmäßig fortgesetzt werden. Parallel will man die Bereiche Digitalisierung und Automatisierung voranbringen.
Darüber ist der Aufbau eines integrierten, kennzahlenbasierten Managementreportings geplant, das interne Steuerung und Berichterstattung gegenüber dem Aufsichtsrat auf eine neue Grundlage stellen.
Glasfaser-Ausstieg wird geprüft
Das Badlantic-Glasfasergeschäft soll dahingehend überprüft werden, ob ein wirtschaftlich sinnvoller Ausstieg realisierbar ist. Wie es seitens der Stadtwerke heißt, laufen Gespräche mit möglichen Partnern, eine Entscheidung wird bis spätestens Ende 2026 angestrebt.
Sven Braukmüller, Bankbetriebswirt mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in Projekt- und internationaler Finanzierung sowie kaufmännischer Prozessberatung, zuletzt im Bereich erneuerbare Energien, übernimmt die Kaufmännischen Dienste.
„Mit Elmar Burgard und Sven Braukmüller haben wir die Stadtwerke Ahrensburg genau dort gestärkt, wo es jetzt darauf ankommt: in der Unternehmensführung und der kaufmännischen Steuerung. Der Aufsichtsrat ist überzeugt, dass das Unternehmen mit diesem Team die vor uns liegenden Veränderungen gut gestalten wird“, erklärte Eckart Boege, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Stadtwerke Ahrensburg, zum neuen Führungspersonal.
Die Stadtwerke Ahrensburg hatten sich zum 1. Juli von Geschäftsführerin Julia Fest getrennt. In gegenseitigem Einvernehmen, wie es hieß, über die Gründe wurde nichts bekannt. In die Schlagzeilen war der Versorger vor allem auch wegen des Glasfasernetzes geraten, das sich vom Vorzeigeprojekt zum Verlustbringer wandelte und von dem man sich jetzt offenbar trennen will. (gd)
In Gesprächen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Bereiche habe Burgard, der zuvor in mehreren Managementpositionen im Bereich Energieversorgung tätig war, eine Bestandsaufnahme vorgenommen, wie es in einer Mitteilung des Versorgers heißt. Sein Fazit: Hohe fachlicher Kompetenz bei den Beschäftigten, aber auch konkreter Handlungsbedarf, was Prozesse, Schnittstellen und wirtschaftliche Steuerung einzelner Geschäftsfelder angeht.
„Die Stadtwerke Ahrensburg verfügen über eine gute Basis. Gleichzeitig stehen wesentliche Veränderungen an“, so Burgard. Die enge Einbindung von Stadt und Aufsichtsrat sei dabei ausdrücklich Teil des Konzepts. Die Geschäftsführung verstehe ihre Rolle darin, belastbare Entscheidungsgrundlagen zu schaffen, Chancen und Risiken transparent darzustellen und gemeinsam getroffene Entscheidungen konsequent umzusetzen.
Fokus auf die Wärme
Die Wärmeversorgung gilt bei den Stadtwerken als zentrales strategisches Zukunftsfeld. Erzeugung, Wärmenetze, Stromversorgung, Speicher und Betriebswirtschaftlichkeit als Gesamtsystem zu bewerten hat sich die neue Führung als Ziel vorgegeben. Das Fernwärmeprojekt Reeshoop mit einer Gesamtinvestition von rund 30 Millionen Euro und einer geplanten Jahresliefermenge von 23 Millionen kWh klimaneutraler Wärme soll planmäßig fortgesetzt werden. Parallel will man die Bereiche Digitalisierung und Automatisierung voranbringen.
Darüber ist der Aufbau eines integrierten, kennzahlenbasierten Managementreportings geplant, das interne Steuerung und Berichterstattung gegenüber dem Aufsichtsrat auf eine neue Grundlage stellen.
Glasfaser-Ausstieg wird geprüft
Das Badlantic-Glasfasergeschäft soll dahingehend überprüft werden, ob ein wirtschaftlich sinnvoller Ausstieg realisierbar ist. Wie es seitens der Stadtwerke heißt, laufen Gespräche mit möglichen Partnern, eine Entscheidung wird bis spätestens Ende 2026 angestrebt.
Sven Braukmüller, Bankbetriebswirt mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in Projekt- und internationaler Finanzierung sowie kaufmännischer Prozessberatung, zuletzt im Bereich erneuerbare Energien, übernimmt die Kaufmännischen Dienste.
„Mit Elmar Burgard und Sven Braukmüller haben wir die Stadtwerke Ahrensburg genau dort gestärkt, wo es jetzt darauf ankommt: in der Unternehmensführung und der kaufmännischen Steuerung. Der Aufsichtsrat ist überzeugt, dass das Unternehmen mit diesem Team die vor uns liegenden Veränderungen gut gestalten wird“, erklärte Eckart Boege, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Stadtwerke Ahrensburg, zum neuen Führungspersonal.
Die Stadtwerke Ahrensburg hatten sich zum 1. Juli von Geschäftsführerin Julia Fest getrennt. In gegenseitigem Einvernehmen, wie es hieß, über die Gründe wurde nichts bekannt. In die Schlagzeilen war der Versorger vor allem auch wegen des Glasfasernetzes geraten, das sich vom Vorzeigeprojekt zum Verlustbringer wandelte und von dem man sich jetzt offenbar trennen will. (gd)
© 2026 Energie & Management GmbH
Donnerstag, 20.08.2026, 14:52 Uhr
Donnerstag, 20.08.2026, 14:52 Uhr
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