• Gaspreise steuern auf größten Wochengewinn zu
  • Ministerin Reiche beauftragt Kartellis wegen hoher Spritpreise
  • Stadtwerke Essen und Iqony vertiefen Kooperation bei Wärmewende
  • Staatskanzlei: Gemeinsame Ost-Position zu Windkraft-Vorgaben
  • Kritis-Dachgesetz geht in Umsetzung
  • Deutlich mehr Stromerzeugung aus Gas
  • EVO erzielt Gewinn auf Vorjahresniveau und startet Großprojekt
  • Stadtwerke-Chef in Mainz verlängert
  • Reservierungen für Wasserstoffnetz beginnen
  • Geförderte Direktvermarktung legt zu
Enerige & Management > IT - Enercity weitet Laden zu dynamischen Tarifen deutlich aus
Die "easyGo-App" von Enercity. Quelle: Enercity
IT:
Enercity weitet Laden zu dynamischen Tarifen deutlich aus
Die Hannoveraner bildeten ab Sommer 2025 schwankende Strompreise an ihren ersten Ladesäulen ab. Nun haben sie ihr Angebot auf 900 Ladepunkte ausgeweitet. 
 
Der Hannoveraner Energiekonzern Enercity bietet nun an über 900 öffentlichen AC-Ladepunkten seinen Kundinnen und Kunden dynmisches Laden an. Das teilte das Unternehmen mit. Ab sofort wird der Ladevorgang gemäß den Wünschen der Kundschaft automatisch zum günstigsten Zeitpunkt gestartet. „Die Technik wirkt im Hintergrund wie ein Dirigent: Sie wählt zielsicher den perfekten Moment, um das Elektroauto mit dem Energiemarkt in Einklang zu bringen“, erklärt Markus Dehn, Leiter E-Mobilität bei Enercity. 

Die Vorteile können dann genutzt werden, wenn Kundinnen und Kunden die unternehmenseigene „easyGo-App“ nutzen und sie zudem den Tarif „SmartLaden“ abgeschlossen haben. Die App analysiert die Strompreisentwicklung der kommenden Stunden. In Kombination mit der Angabe, zu welchem Zeitpunkt das Elektrofahrzeug vollständig geladen sein soll, kann so automatisch der optimale Startzeitpunkt für den Ladevorgang ermittelt werden. Im Zeitraum von 22 bis 8 Uhr entstehen an den öffentlichen AC-Ladepunkten zudem keine Blockiergebühren, tagsüber können Kunden nach Auskunft von Enercity bis zu vier Stunden ohne zusätzliche Gebühren laden.

Netzdienliches Laden 

Die neuen Möglichkeiten an den Ladesäulen sollen nicht nur den Kunden zugutekommen. Das intelligente Laden soll möglichst viele Ladevorgänge in Zeiten mit geringer Netzauslastung oder einem hohen Angebot erneuerbarer Energien schieben. So sollen Lastspitzen vermieden werden, die das Stromnetz stark belasten, teilte Enercity dazu weiter mit. Damit macht intelligentes Laden E-Fahrzeuge zu flexiblen Verbrauchern. Perspektivisch können laut den Hannoveranern sie sogar aktiv zur Netzstabilisierung beitragen, etwa durch zeitweises Pausieren des Ladevorgangs oder bidirektionales Laden. 
 

Heidi Roider
Redakteurin und Chefin vom Dienst
+49 (0) 8152 9311 28
eMail
facebook
© 2026 Energie & Management GmbH
Freitag, 23.01.2026, 11:51 Uhr

Mehr zum Thema