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Enerige & Management > Elektrofahrzeuge - Enercity startet smarte Lade-App für zu Hause
Quelle: Shutterstock / Supamotionstock
ELEKTROFAHRZEUGE:
Enercity startet smarte Lade-App für zu Hause
Der hannoversche Energieversorger verspricht Einsparungen von bis zu 30 Prozent beim Laden an der heimischen Wallbox. Voraussetzung ist ein Smart Meter und ein dynamischer Tarif.
 
Elektrofahrzeuge dann zu laden, wenn die Netzauslastung gering ist oder besonders viel Wind- und Solarstrom eingespeist wird, kann dazu beitragen, das Stromnetz flexibler zu machen und zu stabilisieren. Ein netzdienliches Ladeverhalten kann sich für E-Fahrzeugbesitzer auch finanziell auszahlen. Der Energieversorger aus der niedersächsischen Landeshauptstadt, Enercity, hat mit „SmartLaden“ eine Applikation in die App-Stores gebracht, die für das Laden von Fahrzeugen zu Hause an der Wallbox entwickelt wurde. Nutzer und Nutzerinnen könnten so bis zu 30 Prozent ihrer Ladekosten einsparen, teilt Enercity mit. Die größten Kostenvorteile lassen sich mit der App erzielen, wenn dem System möglichst viele Freiheiten beim Ladezeitpunkt eingeräumt wird.

Die intelligente Ladelösung greift auf die stündlichen Großhandelspreise an der Strombörse zurück und ermittelt, wann es besonders kostengünstig ist, das E-Auto aufzuladen. Der Ladevorgang startet automatisch, Nutzer und Nutzerinnen müssen sich nicht um den Ladevorgang kümmern, behielten laut Unternehmensangaben aber jederzeit „die volle Kontrolle“: Ladezeiten können bei Bedarf manuell in der App angepasst werden, etwa wenn das E-Auto früher fahrbereit sein soll. Es kann auch ein gewünschter Akkustand angegeben werden, der zu einer bestimmten Zeit erreicht sein soll.

100 Euro Bonus für Stromkunden

Voraussetzung für die Nutzung ist ein Smart Meter sowie ein dynamischer Stromtarif, der aber nicht zwangsläufig bei Enercity abgeschlossen werden muss. Wer sich dennoch für den „enercity-Dynamiktarif“ entscheidet, erhält einen Bonus von 100 Euro.

Zum Start ist die App mit Automarken wie Volkswagen, Audi, BMW, Cupra, Mercedes, Tesla, Renault, Skoda, Kia und Hyundai kompatibel; weitere Marken sollen folgen. Eine Online-Prüfung zeigt vorab, ob das eigene Fahrzeug unterstützt wird.
 

Imke Herzog
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Freitag, 08.08.2025, 12:06 Uhr

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