• Deutsche Regas darf Mukran dauerhaft ohne Landstrom betreiben
  • Bauarbeiten für Agri-PV-Großanlage in Brandenburg laufen
  • Wiener Netze wollen 74 Prozent des Gasnetzes stilllegen
  • Energiewirtschaft fordert einheitliches Netzpaket
  • Festlegungsentwurf BRÜCKEN konsultiert
  • Neue Instrumente für soziale Wärmewende
  • Projektfusion im Ländle soll Tempo bringen
  • Handelsvolumen an EPEX Spot und EEX für Strom bis 2024
  • CO2-Anstieg überlagert schwächere Energiepreise
  • Erdgasleitung zu LNG-Terminal genehmigt
Enerige & Management > Strom - Datenzentren brauchen bis 2030 doppelt so viel Strom
Quelle: ghazii / Fotolia
STROM:
Datenzentren brauchen bis 2030 doppelt so viel Strom
Streaming, 5G, künstliche Intelligenz: Die Digitalisierung macht weltweit immer mehr Rechenleistung notwendig. Das verschlingt Unmengen an Energie.
 
Der Strombedarf von Rechenzentren wird sich nach einer Prognose der Internationalen Energieagentur (IEA) bis 2030 mehr als verdoppeln. Angetrieben von künstlicher Intelligenz werde die Nachfrage weltweit auf 945 Terawattstunden klettern, was etwas mehr als dem Stromverbrauch Japans entspreche, heißt es in dem IEA-Bericht. In den USA werden Rechenzentren demnach bis 2030 mehr Strom verbrauchen als die Erzeugung aller energieintensiven Güter wie Zement, Chemie und Stahl zusammen.

Der KI-Trend führe zu einem Wiederanstieg der Stromnachfrage auch in wohlhabenden Volkswirtschaften, in denen sie zuletzt teils stagniert habe oder rückläufig gewesen sei, so die IEA. Die Energiesektoren stelle der Mehrbedarf vor neue Herausforderungen. Rechenzentren entwickeln sich demnach vielerorts zum Hauptabnehmer von Strom. Nötig sind sie nicht nur wegen immer mehr KI, sondern auch wegen des 5G-Mobilfunks und des Geschäfts mit Clouds und Streaming-Diensten.
 

dpa
© 2026 Energie & Management GmbH
Donnerstag, 10.04.2025, 14:22 Uhr

Mehr zum Thema