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Quelle: iStock / zhudifen
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Bundesnetzagentur legt Konzept zur Datenerhebung vor
Die Bundesnetzagentur stellt Eckpunkte zur standardisierten Verarbeitung von Energiemarktdaten zur Konsultation. Stellungnahmen sind bis 22. September 2025 möglich.
 
Die Bundesnetzagentur hat ein Eckpunktepapier für die Verarbeitung von Energiemarktdaten veröffentlicht und zur Konsultation gestellt, teilte die Behörde am 11. August mit. Ziel ist eine Festlegung zur Herausgabe von Energiemarktdaten nach § 111g EnWG. Unter dem Projektnamen „HEDWIG“ will die Behörde künftig Daten zu Strom, Gas und Wasserstoff standardisiert erheben und zentral bereitstellen. Die Datenerhebung soll dort erfolgen, wo die Informationen bereits gebündelt vorliegen, etwa bei den Übertragungsnetzbetreibern. Die Bundesnetzagentur plant, als zentrale Anlaufstelle für Behörden, Netzbetreiber und Forschung zu fungieren. Künftig sollen die gesammelten Daten auch auf einer nationalen Transparenzplattform veröffentlicht werden, um einen breiten Zugang zu gewährleisten.

Das Eckpunktepapier  steht auf der Website der Bundesnetzagentur zur Verfügung. Interessierte Akteure können bis zum 22. September 2025 Stellungnahmen einreichen. Die endgültige Festlegung ist für das erste Quartal 2026 angekündigt. Am 25. August 2025 findet ein Workshop mit Stakeholdern statt, in dem die Inhalte diskutiert werden. Anmeldungen sind bis zum 21. August möglich. Die Bundesnetzagentur will so frühzeitig Rückmeldungen zu technischen und organisatorischen Details erhalten.
 
Das Eckpunktepapier für die Verarbeitung von Energiemarktdaten als pdf-Datei
(Zur Vollansicht bitte auf die Grafik klicken)
Quelle: Bundesnetzagentur
 

Heidi Roider
Redakteurin und Chefin vom Dienst
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