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Analysten: Das bedeutet die US-Blockade wirtschaftlich
Rabobank-Analysten rechnen damit, dass die am Montagnachmittag beginnende Sperrung der Straße von Hormus durch die USA dem Konflikt eine neue Dynamik verleihen können.
Mit den wirtschaftlichen Folgen der doppelten Sperrung der Straße von Hormus beschäftigen sich Analysten der niederländischen
Rabobank. „In etwa 13 Tagen werden die iranischen Öllager voll sein, was die Stilllegung von Bohrlöchern erzwingt und dauerhafte
Schäden auf der Angebotsseite auslösen könnte“, schreiben sie in einer Analyse.
Der Verlust von weiteren 2 Millionen Barrel iranischen Öls pro Tag wäre nach ihrer Ansicht ein schwerer Schlag für die Weltwirtschaft. Das politische Ziel der Aktion bestehe darin, jene Fraktion des iranischen Regimes, die mit den USA verhandelt, dazu zu zwingen, diejenige zu zerschlagen, die sich dem US-Friedensabkommen widersetzt. Darüber hinaus solle die iranische Bevölkerung dazu animiert werden, sich erneut gegen das Regime aufzulehnen.
Außerdem verfolgen die USA laut Rabobank zwei geopolitische Ziele:
Aber auch der Iran könnte eskalieren. Wenn er ein Schiff durch die Blockade zwingen oder das Feuer auf die USA eröffnen würde, bräche der derzeitige Waffenstillstand zusammen und der Krieg wäre zurück. Zudem könnten die Huthi-Rebellen nach bisheriger Zurückhaltung das strategische Nadelöhr Bab-el-Mandeb und vielleicht das gesamte Rote Meer blockieren. Der Research der Rabobank schließt: „Das ließe weitere 7 Millionen Barrel an saudischen Ölströmen wegfallen, was alles exponentiell verschlimmern würde.“
Der Verlust von weiteren 2 Millionen Barrel iranischen Öls pro Tag wäre nach ihrer Ansicht ein schwerer Schlag für die Weltwirtschaft. Das politische Ziel der Aktion bestehe darin, jene Fraktion des iranischen Regimes, die mit den USA verhandelt, dazu zu zwingen, diejenige zu zerschlagen, die sich dem US-Friedensabkommen widersetzt. Darüber hinaus solle die iranische Bevölkerung dazu animiert werden, sich erneut gegen das Regime aufzulehnen.
Außerdem verfolgen die USA laut Rabobank zwei geopolitische Ziele:
- zögerliche Verbündete dazu zu bewegen, einzuspringen und bei der gewaltsamen Öffnung von Hormus zu helfen.
- China dazu zu zwingen, einzugreifen und Teheran zur Kapitulation zu bewegen.
Aber auch der Iran könnte eskalieren. Wenn er ein Schiff durch die Blockade zwingen oder das Feuer auf die USA eröffnen würde, bräche der derzeitige Waffenstillstand zusammen und der Krieg wäre zurück. Zudem könnten die Huthi-Rebellen nach bisheriger Zurückhaltung das strategische Nadelöhr Bab-el-Mandeb und vielleicht das gesamte Rote Meer blockieren. Der Research der Rabobank schließt: „Das ließe weitere 7 Millionen Barrel an saudischen Ölströmen wegfallen, was alles exponentiell verschlimmern würde.“
Jesko Neeb
© 2026 Energie & Management GmbH
Montag, 13.04.2026, 16:41 Uhr
Montag, 13.04.2026, 16:41 Uhr
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