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Enerige & Management > Regenerative - Zentralasiaten gründen Exportallianz für Ökostrom
Quelle: Fotolia / vencav
REGENERATIVE:
Zentralasiaten gründen Exportallianz für Ökostrom
Staatliche Energieunternehmen aus Usbekistan, Aserbaidschan und Kasachstan haben ein Joint Venture gegründet. Ziel: aus eigenem Grünstrom ein Ausfuhrgeschäft zu machen.
 
Die nationalen Energieunternehmen aus Usbekistan, Aserbaidschan und Kasachstan haben ein gemeinsames Unternehmen zur Förderung des Caspian Green Energy Corridor gegründet. Wie das usbekische Stromnetzunternehmen mitteilte, wurde die neue Gesellschaft namens „Green Corridor Alliance“ am 1. Juli offiziell in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku ins Leben gerufen, schreibt die „Central Times of Asia“. Beteiligt sind Azerenerji (Aserbaidschan), Kegoc (Kasachstan) und das usbekische Stromnetz - alles staatliche Betreiber.

Die Allianz soll eine zentrale Rolle beim Export erneuerbarer Energien nach Europa spielen und zugleich zur langfristigen Energiesicherheit in der Region beitragen.
Die usbekische Seite bezeichnete das Projekt als „wichtig für unsere Energiesicherheit und grünes Wachstum“.

Der Caspian Green Energy Corridor gilt als strategisches Vorhaben zur Stärkung der Nachhaltigkeit und zur Förderung grenzüberschreitenden Stromhandels. Er wird unter anderem von der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) und der Asiatischen Infrastruktur-Investitionsbank (AIIB) unterstützt.

Bereits im April hatten die drei Länder in Baku ein Memorandum of Understanding (Absichtserklärung) mit den beiden Banken unterzeichnet, um eine Machbarkeitsstudie auf den Weg zu bringen. Die neue Vereinbarung knüpft an die strategische Partnerschaft an, die die Präsidenten der drei Länder im Rahmen des Klimagipfels Cop 29 im November 2024 in Baku beschlossen hatten.
 
 

Andrea Kraus
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Mittwoch, 09.07.2025, 17:57 Uhr

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