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Enerige & Management > Stromnetz - Vorzeitiger Baubeginn für Südostlink genehmigt
Quelle: E&M / Meyer-Tien
STROMNETZ:
Vorzeitiger Baubeginn für Südostlink genehmigt
In Niederaichbach und Essenbach im Landkreis Landshut (Bayern) können die Baumaßnahmen an dem Südostlink-Projekt beginnen.
 
Die Bundesnetzagentur hat für den Südostlink die Verlegung von Kabelschutzrohren vorzeitig genehmigt, teilte die Bundesnetzagentur am 29. September mit.
Der rund zwei Kilometer lange Abschnitt mir der Bezeichnung „D3b“, der nun genehmigt wurde, beginnt südlich der Autobahn 92 in Bayern. Er verbindet den Konverter in Essenbach mit dem Netzverknüpfungspunkt Isar.

Die zugelassenen Arbeiten sind reversibel, so die Behörde weiter. Der ursprüngliche Zustand der Fläche könne wiederhergestellt werden, sollte es im laufenden Planfeststellungsverfahren zu einer anderen Entscheidung kommen. Mit der Bestätigung der Planung durch den Planfeststellungsbeschluss kann Tennet mit der weiteren Bauausführung beginnen.

Mit der Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn können die Übertragungsnetzbetreiber bestimmte Baumaßnahmen vor dem Planfeststellungsbeschluss aufnehmen. Dies ist laut der Netzagentur vor allem bei sehr komplexen und lang andauernden Baumaßnahmen notwendig. Im Oktober 2022 hatte der Gesetzgeber die Regelungen zum vorzeitigen Baubeginn in § 44c des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) geändert. Damit kann die Planfeststellungsbehörde eine frühzeitige Entscheidung treffen, um wichtige Netzausbauprojekte zu beschleunigen.

Die Südostlink-Gleichstromtrasse soll ab 2027 Strom aus Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern ins bayerische Landshut bringen.
 
 

Heidi Roider
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