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Enerige & Management > Österreich - Verbund beteilgt sich an Start-up für Cloud Computing
Quelle: Pixabay / Brian Penny
ÖSTERREICH:
Verbund beteilgt sich an Start-up für Cloud Computing
Das österreichische Energieunternehmen Verbund steigt bei Greenpixie, einem britischen Start-up für nachhaltiges Cloud Computing, ein.
 
„Verbund X Ventures“, Start-up-Investor des Verbund, hat seine Beteiligung am Technologieunternehmen Greenpixie bekanntgegeben. Mit dem rasanten Anstieg von Cloud-Nutzung durch Digitalisierung und KI-Anwendungen, so eine Unternehmensmitteilung, rückten Energieverbrauch und CO2-Fußabdruck der dahinterstehenden Rechenzentren vermehrt in den Fokus von Kosten- und Nachhaltigkeitsstrategien großer Unternehmen.

Hier setze Greenpixie als Cloud-Effizienzlösung für die Energiewende an. Neben Verbund X Ventures gehören auch Octopus Ventures, Armajaro und Green Angel Ventures zu den Investoren der Finanzierungsrunde über 4,5 Millionen Britische Pfund (umgerechnet rund 5,2 Millionen Euro) mit dem Ziel, die Skalierung der Greenpxie-Plattform zu unterstützen. 

Das Kernprodukt des Start-up ergänze, wie es weiter heißt, Cloud- und KI-Infrastrukturen um eine entscheidende Intelligenzschicht für fundierte Entscheidungen. Während herkömmliche Tools primär die Kosten überwachten, mache Greenpixie die Auswirkungen von Cloud-Ressourcen auf CO2-Emissionen, Energie- und Wasserverbrauch auf Zeilenebene sichtbar. Diese nutzungsbasierte Messtechnologie (ISO-14064-verifiziert) ermögliche es Unternehmen, unnötigen Cloud- und KI-Verbrauch präzise zu identifizieren und dann zu reduzieren. Schätzungen zufolge werden weltweit jährlich Milliarden Dollar für ungenutzte Cloud-Ressourcen verschwendet. 

Daten für intelligente Entscheidungen

„Die Cloud ist zu einem der größten und am schnellsten wachsenden Energieverbraucher in Unternehmen geworden, und KI beschleunigt diesen Trend auf ein beispielloses Niveau. Wenn Unternehmen Entscheidungen rund um IT-Infrastruktur, Cloud-Migration und großflächigen KI-Einsatz treffen, brauchen sie Daten, denen sie vertrauen können“, erklärte John Ridd, CEO von Greenpixie. Ziel von Greenpixie sei es, den Kunden genau diese Daten bereitzustellen, damit sie intelligentere Geschäftsentscheidungen treffen und gleichzeitig zum gemeinsamen weltweiten Bemühen beitragen können, Ressourcen nachhaltig zu managen. 

Michael Strugl, CEO der Verbund AG: „Greenpixie adressiert ein strukturelles Kundenproblem in einem wachstumsstarken Markt. Die schnelle Validierung bei internationalen Kunden und die erzielten Einsparungen unterstreichen das Skalierungspotenzial der Lösung.“ Nach Angaben des Verbund konnten durch den Einsatz der Software bei Mastercard in nur neun Monaten Einsparungen in Millionenhöhe erzielt werden. 
 

Günter Drewnitzky
Redakteur
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