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Enerige & Management > Offshorewind - USA zahlen nochmal für die Verhinderung von Windparks
Quelle: Unsplash / Nicholas Doherty
OFFSHOREWIND:
USA zahlen nochmal für die Verhinderung von Windparks
Eine Dreiviertelmilliarde Dollar Steuergeld mehr hat die US-Regierung übrig, um einen Energieinvestoren von Offshorewind-Vorhaben wegzulotsen - hin zu Gaskraftwerken anderswo.
 
Die US-Regierung unter Trump hat angekündigt, 765 Millionen Dollar zu zahlen, damit der Projektentwickler Invenergy vier Pachtverträge für Windkraftanlagen vor den Küsten von New York, Kalifornien und Maine kündigt, berichtet die New York Times. Die Zeitung merkt an, dass das Unternehmen im Gegenzug erklärt hat, dieses Geld in den Bau von mindestens fünf neuen Gaskraftwerken im Mittleren Westen sowie in geothermische Projekte zu investieren.

Die Vereinbarung folge auf ähnliche Vereinbarungen zwischen der Regierung und Unternehmen, die über US-Offshore-Windpachtverträge verfügen. Laut der Nachrichtenagentur Reuters sind diese Schritte „Teil einer weitreichenden Initiative“ der Trump-Regierung, um US-Offshorewind-Projekte zu stoppen, „die sie als kostspielig und ineffizient ansieht“. Die Gesamtsumme der Ausgaben für Vereinbarungen mit Windkraftunternehmen beläuft sich durch den jüngsten Deal auf fast 2,6 Milliarden US-Dollar.
 

Silvia Rausch-Becker
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Freitag, 19.06.2026, 17:45 Uhr

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