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KERNKRAFT:
US-Techkonzerne fordern mehr Kernkraft
Google, Amazon und Meta sprechen sich mit Großbanken und Nuklearunternehmen für eine Verdreifachung der weltweiten Atomkraftleistung bis 2050 aus.
Eine Initiative der World Nuclear Association (WNA) zum Ausbau der Kernkraft hat die Unterstützung namhafter Unternehmen gefunden.
Die Forderung des Atomkraftverbands verfolgt als Ziel, „die weltweite Atomkapazität bis 2050 mindestens zu verdreifachen“,
heißt es in einer Mitteilung der WNA.
Am Rande einer Energiekonferenz in Houston (USA) haben sich branchenübergreifend führende Unternehmen verpflichtet, die „Large Energy Users Pledge“ zu unterstützen. Dazu zählen unter anderem die US-Techkonzerne Google, Amazon und Meta (Betreiber von Facebook und Instagram) und der Chemiekonzern Dow, weiterhin 14 große globale Banken und Finanzinstitute.
Die bekanntesten Namen unter den Geldhäusern sind die Bank of America, Barclays, BNP Paribas, Credit Agricole, Goldman Sachs, Morgan Stanley und Societe Generale. Darüber hinaus unterstützen 140 Unternehmen der Atomindustrie aus 31 Ländern die WNA-Forderung.
Dies sei das erste Mal, dass sich große Unternehmen außerhalb des Nuklearsektors zusammengeschlossen haben, um sich “öffentlich für einen umfassenden und konzertierten Ausbau der Kernenergie zur Deckung des steigenden weltweiten Energiebedarfs einzusetzen„, heißt es in dem WNA-Statement weiter.
In der Erklärung heißt es unter anderem, dass eine Verdreifachung der Kernkraftleistung notwendig sei, da es sich herausgestellt habe, “dass trotz der laufenden Bemühungen um Energieeffizienz die Energienachfrage in vielen Branchen in den kommenden Jahren erheblich ansteigen wird, um das Wirtschaftswachstum aufrechtzuerhalten.„
Google ist stolz, mit dabei zu sein
Lucia Tian, Leiterin der Abteilung für saubere Energie und Dekarbonisierungstechnologien bei Google, sagte: “Wir sind stolz darauf, ein Versprechen zur Unterstützung der Verdreifachung der Kernkraftkapazitäten bis zum Jahr 2050 zu unterzeichnen, da die Kernkraft beim Aufbau einer zuverlässigen, sicheren und nachhaltigen Energiezukunft von zentraler Bedeutung sein wird.“
Google werde weiterhin mit Partnern zusammenarbeiten, um die Kommerzialisierung fortschrittlicher Nukleartechnologien zu beschleunigen, die rund um die Uhr saubere Energie liefern könnten, die zur Deckung des wachsenden Strombedarfs auf der ganzen Welt erforderlich sei.
Brandon Oyer, Leiter des Bereichs Energie und Wasser für Amerika bei Amazon Web Services, äußerte sich folgendermaßen: „Amazon unterstützt das Versprechen der World Nuclear Association und ist stolz darauf, im letzten Jahr mehr als eine Milliarde US-Dollar in Kernenergieprojekte investiert zu haben, was Teil unseres umfassenderen Klimaversprechens ist, bis 2040 netto kohlenstofffrei zu sein.“
Urvi Parekh, Leiterin für globale Energie von Meta, sagte: „Mit dem Wachstum der globalen Wirtschaft ist der Bedarf an einer zuverlässigen, sauberen und widerstandsfähigen Energieversorgung von größter Bedeutung. Wir freuen uns, dass wir uns mit der Verdreifachung des Nuklearversprechens dieser organisationsübergreifenden Anstrengung anschließen können, um unser Engagement für die Kernenergie zu bekräftigen.“
Die „Large Energy Users Pledge “ der WNA kann auf deren Internetseite eingesehen werden.
Am Rande einer Energiekonferenz in Houston (USA) haben sich branchenübergreifend führende Unternehmen verpflichtet, die „Large Energy Users Pledge“ zu unterstützen. Dazu zählen unter anderem die US-Techkonzerne Google, Amazon und Meta (Betreiber von Facebook und Instagram) und der Chemiekonzern Dow, weiterhin 14 große globale Banken und Finanzinstitute.
Die bekanntesten Namen unter den Geldhäusern sind die Bank of America, Barclays, BNP Paribas, Credit Agricole, Goldman Sachs, Morgan Stanley und Societe Generale. Darüber hinaus unterstützen 140 Unternehmen der Atomindustrie aus 31 Ländern die WNA-Forderung.
Dies sei das erste Mal, dass sich große Unternehmen außerhalb des Nuklearsektors zusammengeschlossen haben, um sich “öffentlich für einen umfassenden und konzertierten Ausbau der Kernenergie zur Deckung des steigenden weltweiten Energiebedarfs einzusetzen„, heißt es in dem WNA-Statement weiter.
In der Erklärung heißt es unter anderem, dass eine Verdreifachung der Kernkraftleistung notwendig sei, da es sich herausgestellt habe, “dass trotz der laufenden Bemühungen um Energieeffizienz die Energienachfrage in vielen Branchen in den kommenden Jahren erheblich ansteigen wird, um das Wirtschaftswachstum aufrechtzuerhalten.„
Google ist stolz, mit dabei zu sein
Lucia Tian, Leiterin der Abteilung für saubere Energie und Dekarbonisierungstechnologien bei Google, sagte: “Wir sind stolz darauf, ein Versprechen zur Unterstützung der Verdreifachung der Kernkraftkapazitäten bis zum Jahr 2050 zu unterzeichnen, da die Kernkraft beim Aufbau einer zuverlässigen, sicheren und nachhaltigen Energiezukunft von zentraler Bedeutung sein wird.“
Google werde weiterhin mit Partnern zusammenarbeiten, um die Kommerzialisierung fortschrittlicher Nukleartechnologien zu beschleunigen, die rund um die Uhr saubere Energie liefern könnten, die zur Deckung des wachsenden Strombedarfs auf der ganzen Welt erforderlich sei.
Brandon Oyer, Leiter des Bereichs Energie und Wasser für Amerika bei Amazon Web Services, äußerte sich folgendermaßen: „Amazon unterstützt das Versprechen der World Nuclear Association und ist stolz darauf, im letzten Jahr mehr als eine Milliarde US-Dollar in Kernenergieprojekte investiert zu haben, was Teil unseres umfassenderen Klimaversprechens ist, bis 2040 netto kohlenstofffrei zu sein.“
Urvi Parekh, Leiterin für globale Energie von Meta, sagte: „Mit dem Wachstum der globalen Wirtschaft ist der Bedarf an einer zuverlässigen, sauberen und widerstandsfähigen Energieversorgung von größter Bedeutung. Wir freuen uns, dass wir uns mit der Verdreifachung des Nuklearversprechens dieser organisationsübergreifenden Anstrengung anschließen können, um unser Engagement für die Kernenergie zu bekräftigen.“
Die „Large Energy Users Pledge “ der WNA kann auf deren Internetseite eingesehen werden.

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Montag, 17.03.2025, 12:23 Uhr
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