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POLITIK :
US-Regierung stoppt Ölförder-Aktivitäten in Alaska
Die Regierung von US-Präsident Joe Biden hat alle Aktivitäten zur umstrittenen Erdölforderung in einem Naturschutzgebiet in Alaska gestoppt.
 
Das Innenministerium in Washington teilte mit, die Gültigkeit der entsprechenden Lizenzen sei eingefroren worden. Die Halter der Lizenzen würden über diese Maßnahme informiert. Die Regierung machte damit unter dem früheren Präsidenten Donald Trump getroffene Entscheidungen rückgängig.
Das Einfrieren der Ölförder-Aktivitäten im Arctic National Wildlife Refuge kommt nicht überraschend − Biden hatte bereits vor seinem Amtsantritt im Januar erklärt, dass er gegen Erdöl- und Erdgasbohrungen in dieser Region ist.
Die jetzt vom Innenministerium verkündete Entscheidung hat allerdings nur vorläufigen Charakter. Nach Angaben des Ministeriums soll zunächst eine umfassende Prüfung der ökologischen Aspekte der Ölförderprojekte im Arctic National Wildlife Refuge stattfinden.
Unter Trump hatte das Innenministerium grünes Licht für die Bohrungen gegeben.
 

Marie Pfefferkorn
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Montag, 24.05.2021, 09:25 Uhr

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