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Enerige & Management > Gas - Uniper liefert LNG nach Indien
Quelle: Shutterstock / Igor Grochev
GAS:
Uniper liefert LNG nach Indien
Der Energiekonzern Uniper hat einen zehnjährigen LNG-Liefervertrag mit einem indischen Öl- und Gasunternehmen geschlossen. 
 
Der Düsseldorfer Uniper-Konzern und die Gujarat State Petroleum Corporation (GSPC) haben einen 10-Jahres-Vertrag über die Lieferung von verflüssigtem Erdgas (LNG) unterzeichnet, teilte Uniper am 20. Februar mit. Die Menge gaben die Konzerne mit bis zu 0,5 Millionen Tonnen pro Jahr (MTPA) an. Der Vertrag tritt im Januar 2028 in Kraft und sieht vor, dass Uniper das LNG für GSPC an LNG-Terminals an der Westküste Indiens liefert. 

Die Vereinbarung zwischen den beiden staatlichen Unternehmen kommt wenige Wochen nach dem Gipfeltreffen zwischen Premierminister Modi und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Ahmedabad, Gujarat, das darauf abzielte, die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern durch eine solche Zusammenarbeit im Energiebereich weiter zu stärken. 

Das Gas- und Ölunternehmen Gujarat State Petroleum Corporation Limited (GSPCL) ist ein Unternehmen des indischen Bundesstaates Gujarat. GSPCL ist zudem eines der größten Gashandelsunternehmen Indiens und gehört zur GSPC-Gruppe, die in der gesamten Gaswertschöpfungskette in den Bereichen LNG-Terminal, Gastransport, Gasverteilung und Stromerzeugung vertreten ist. In Gujarat deckt GSPC zusammen mit anderen Unternehmen der Gruppe ein Drittel des Erdgasbedarfs des Bundesstaates Gujarat und versorgt 2,3 Millionen Haushalte sowie 20.000 Industrie- und Gewerbekunden. Außerdem betreibt das Unternehmen über 800 CNG-Tankstellen.

„Wir bauen unsere Aktivitäten entschlossen aus, aggressiv aus, um eine bedeutende Kraft im indischen Gashandel zu werden“, erklärte Avantika Singh, IAS, Managing Director von GSPC. „Diese Vereinbarung mit Uniper, einem Unternehmen, an dem die deutsche Bundesregierung maßgeblich beteiligt ist, ist ein strategischer Meilenstein in der Mission von GSPC, wettbewerbsfähiges, langfristiges LNG zu sichern.“
 

Heidi Roider
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