Miguel Lopez. Quelle: Thyssenkrupp AG
PERSONALIE:
Thyssenkrupp-Chef führt Hydrogen Europe
Miguel Lopez übernimmt den Vorsitz von Hydrogen Europe. Der Thyssenkrupp-Chef soll den europäischen Wasserstoffverband bis Juni 2029 führen.
Der Vorstand von Hydrogen Europe hat Miguel Lopez zum neuen Vorsitzenden gewählt. Das gab der Verband in einer Mitteilung
vom 29. Juli bekannt. Der Vorstandsvorsitzende des Essener Industriekonzerns Thyssenkrupp folgt auf Sebastian Boden vom Pariser Industriegasekonzern
Air Liquide. Seine Amtszeit läuft bis Juni 2029.
Lopez übernimmt den Vorsitz in einer Phase, in der die europäische Wasserstoffwirtschaft den Schritt von politischen Zielen zur Umsetzung vollziehen soll. Hydrogen Europe fordert dafür verlässliche Rahmenbedingungen, einen schnelleren Ausbau der Infrastruktur sowie mehr Investitionen und Nachfrage in schwer zu dekarbonisierenden Industriezweigen.
Wasserstoff könne dazu beitragen, energieintensive Unternehmen in Europa wettbewerbsfähig zu halten und zugleich ihre Emissionen zu senken, erklärte Lopez. Voraussetzung seien verlässliche Regeln, ein schnellerer Markthochlauf und bezahlbarer Wasserstoff. Erfahrungen mit dem industriellen Einsatz der Technik bringt er unter anderem über die Thyssenkrupp-Sparte Decarbon Technologies und den Elektrolyseurhersteller Thyssenkrupp Nucera mit.
Hydrogen-Europe-Geschäftsführer Jorgo Chatzimarkakis sieht die zentrale Aufgabe darin, politische Vorgaben in Projekte und Investitionen zu überführen. Europa verfüge bereits über die nötigen Technologien und industrielle Erfahrung.
Hydrogen Europe vertritt nach eigenen Angaben mehr als 600 Mitglieder, nationale Wasserstoffverbände, gemeinnützige Organisationen und europäische Regionen. Zu den Vorstandsmitgliedern gehören neben Thyssenkrupp auch Bosch, BMW und Uniper sowie der Deutsche Wasserstoff-Verband. Hydrogen Europe hat seinen Sitz in Brüssel und setzt sich gegenüber der europäischen Politik für den Hochlauf von Wasserstofftechnologien und den Aufbau eines entsprechenden Marktes ein. (ds)
Lopez übernimmt den Vorsitz in einer Phase, in der die europäische Wasserstoffwirtschaft den Schritt von politischen Zielen zur Umsetzung vollziehen soll. Hydrogen Europe fordert dafür verlässliche Rahmenbedingungen, einen schnelleren Ausbau der Infrastruktur sowie mehr Investitionen und Nachfrage in schwer zu dekarbonisierenden Industriezweigen.
Wasserstoff könne dazu beitragen, energieintensive Unternehmen in Europa wettbewerbsfähig zu halten und zugleich ihre Emissionen zu senken, erklärte Lopez. Voraussetzung seien verlässliche Regeln, ein schnellerer Markthochlauf und bezahlbarer Wasserstoff. Erfahrungen mit dem industriellen Einsatz der Technik bringt er unter anderem über die Thyssenkrupp-Sparte Decarbon Technologies und den Elektrolyseurhersteller Thyssenkrupp Nucera mit.
Hydrogen-Europe-Geschäftsführer Jorgo Chatzimarkakis sieht die zentrale Aufgabe darin, politische Vorgaben in Projekte und Investitionen zu überführen. Europa verfüge bereits über die nötigen Technologien und industrielle Erfahrung.
Hydrogen Europe vertritt nach eigenen Angaben mehr als 600 Mitglieder, nationale Wasserstoffverbände, gemeinnützige Organisationen und europäische Regionen. Zu den Vorstandsmitgliedern gehören neben Thyssenkrupp auch Bosch, BMW und Uniper sowie der Deutsche Wasserstoff-Verband. Hydrogen Europe hat seinen Sitz in Brüssel und setzt sich gegenüber der europäischen Politik für den Hochlauf von Wasserstofftechnologien und den Aufbau eines entsprechenden Marktes ein. (ds)
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Freitag, 31.07.2026, 11:45 Uhr
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