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Enerige & Management > Personalie - Steag verkleinert seine Geschäftsführung
Quelle: Shutterstock/Andrii Yalansky
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Steag verkleinert seine Geschäftsführung
Der Energiekonzern Steag erweitert den Verantwortungsbereich seines Chief Transformation Officer um den Finanzbereich. Dr. Heiko Sanders, bisheriger Finanzgeschäftsführer, scheidet aus.
 
Erst Anfang August hatte die Essener Steag einen Wechsel in seiner Geschäftsführung bekannt gegeben: Der Wirtschaftsingenieur Ralf Schmitz war als Chief Transformation Officer (CTO) in die Geschäftsführung gestoßen − als Nachfolger von Karsten König, der erst im Februar das Amt übernommen hatte. In einer Mitteilung vom 15. September verkündet der Konzern nun eine weitere Veränderung in seiner Führungsriege: Heiko Sanders (52), seit Mai vergangenen Jahres Chief Finance Officer (CFO) der Steag, scheidet aus dem Unternehmen aus. 

Als Grund gibt das Unternehmen die große inhaltliche Überschneidung zwischen den Verantwortungsbereichen der Positionen CFO und CTO an. "Bereits nach wenigen Wochen der Zusammenarbeit hat sich gezeigt: Die Themen Restrukturierung und Finanzen sind so eng miteinander verknüpft, dass es nur folgerichtig ist, die Verantwortlichkeit für beide Bereich in eine Hand zusammenzuführen", wird der ausgeschiedene Heiko Sanders in der Mitteilung zitiert. Die Entscheidung, CTO Ralf Schmitz künftig auch mit der Verantwortung für den Finanzbereich der Steag zu betrauen, sei "gemeinsam gereift" und "im gegenseitigen Einvernehmen aller Beteiligten" getroffen worden.

Ralf Schmitz ist Partner der Düsseldorfer Unternehmensberatung Schmitz& Partner. Laut der Steag verfügt er über umfassende Erfahrung in der Restrukturierung und Transformation von Unternehmen im Industriesektor. Die Geschäftsführung besteht mit Schmitz nun aus vier Mitgliedern. Dazu zählen Joachim Rumstadt (Vorsitzender), Dr. Andreas Reichel (Personal und Arbeitsdirektor) und Dr. Ralf Schiele (Markt und Technik).

Im Herbst vergangenen Jahres hat das Unternehmen einen umfassenden Wechsel in der Unternehmensstrategie vorgenommen – weg von der fossilen Energieerzeugung, hin zu einem smarten Energiedienstleister. So wurde das Tochterunternehmen Steag Power Minerals verkauft, das Steinkohleasche verwertet. Zudem nahm das Unternehmen erfolgreich an Stilllegungsauktionen von Kohlekraftwerken im Rahmen des Kohleverstromungsbeendigungsgesetzes teil.
 

Davina Spohn
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Donnerstag, 16.09.2021, 12:33 Uhr

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